The Prisoner Nummer 6

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NUMMER 6
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THE PRISONER
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SIR CLOUGH
WILLIAMS-ELLIS

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ÜBER DIE ZIFFERN!

No. 12:
You don't believe it. A university level degree in three minutes.
No. 6:
It's improbable.
No. 12:
But not impossible.
No. 6:
Nothing is impossible
in this place.

No. 12:
Nicht zu glauben. Ein Universitätsabschluss in drei minuten.
No. 6:
Unwahrscheinlich.
No. 12:
Aber nicht unmöglich.
No. 6:
Nichts ist unmöglich
an diesem ort.

 

SIR CLOUGH WILLIAMS-ELLIS

"Cherish the Past
Adorn the Present
Construct for the Future"

Sir Clough Williams Ellis, von adliger herkunft, ist der begründer und erbauer von Portmeirion, geboren 1883, gestorben 1978. Er war verheiratet mit Amabel Strachey (1894 - 1984), mit der er zwei töchter, Susan und Charlotte, hatte sowie einen sohn, Christopher, der im Zweiten Weltkrieg fiel. Als architekt war er

SIR CLOUGH WILLIAMS-ELLIS MIT PATRICK McGOOHAN
(QUELLE: IN THE VILLAGE NR. 25/2000)

autodidakt. Die Londoner Architectural Association School besuchte er nur drei monate lang. Sein hauptinteresse galt der verschmelzung von gebäude- und landschaftsarchitektur.

In seiner autobiographie "Architect Errant" berichtet Williams-Ellis über eine reise durch Norditalien anfang der zwanziger jahre, bei der er auch den küstenort Portofino besucht hat, eine der inspirationsquellen für sein Portmeirion. Des weiteren unternahm er 1948 eine schiffsreise nach Neuseeland, zu seiner dort verheirateten tochter Charlotte. Auf der rückreise hat er sein "Planning Credo" auf band gesprochen. Diesen monolog kann man auf CD bei www.portmeiriononline.co.uk bestellen. Im kapitel "Partly Abroad" schreibt Sir Clough ferner über einen aufenthalt im portugiesischen Estoril, zusammen mit dem Schriftsteller H.G.Wells, und über den besuch weiterer städte in Europa: "Thus have I visited such delectable cities as Stockholm, Prague, Vienna, Venice and Dublin ..." (Recherche: Michael Kimpel)

Mit Portmeirion setze er seinen ideen in die praxis um. Schon lange, bevor er das perfekte stück land gefunden hatte, trug er das konzept eines eng gruppierten küstenortes einige jahre mit sich herum. Und er hatte von anfang an eine sehr genaue vorstellung von seinem dorf, an die er sich bei der umsetzung im großen ganzen hielt, auch wenn er gelegentlich äußerte, es habe sich einfach so ergeben. Nachdem er 1925 das land mit dem historischen namen Aber Îa für unter 5.000 Pfund erworben hatte, begannen umgehend die bauarbeiten. Ein erster für potenzielle investoren gedachter plan von Port Meirion aus

PORT MEIRION
ERSTE KONZEPTZEICHNUNG 1925
QUELLE: HOTEL PORTMEIRION

demselben jahr weist im grundsatz schon das aussehen des später realisierten Portmeirions auf. Das gelände an der bucht von Tremadog, schrieb Sir Clough, sei "eine vernachlässigte wildnis gewesen - schon lange aufgegeben von den romantikern, die zwar die einzigartigkeit und die in dieser bevorzugten landspitze schlummernden möglichkeiten erkannt hatten, die jedoch durch ihre landschaftsgestalterischen tätigkeiten in betrüblichen bankrott getrieben wurden." (zit. nach Robin Llywelyn, Portmeirion Guidebook) Das gelände um das von einer alten dame bewohnte haus, an dessen stelle heute das hotel steht, war, so wird berichtet, von der natur völlig zugewuchert, sodass man sie nach ihrem tod nicht zur bestattung abtransportieren konnte, sondern man sich den weg hinunter zum strand regelrecht freischlagen musste.

"Obgleich sowohl die person [Williams-Ellis] als auch seine architektur sehr exzentrisch daherkommen, so war Portmeirion doch nie wirklich als verrücktheit geplant, und es war auch schlechterdings nie eine. Diese märchenwelt, dieses romantische rückzugsgebiet, an dem er sein halbes jahrhundert lang arbeitete ... war letztlich ein ganz praktisches wie auch pragmatisches, ja sogar didaktisches unternehmen, wenn auch eines im gewand einer vergnüglichen denksportaufgabe. Cloughs leichtigkeit der geste hat gelegentlich die ernsthaftigkeit seines anliegens verdeckt. Es ist der zweck Portmeirions zu demonstrieren, dass entwicklung nicht auf kosten der umwelt gehen muss, die liebe an der gestaltung anzuregen und - nicht zuletzt - sollte es ein sich selbst tragendes unternehmen sein. In allen drei punkten wurde es zum triumphalen erfolg." (zit. nach Jan Morris, Portmeirion)

Schon 1926 wurde das im heim für gefallene gebäude als hotel eröffnet. Im ganzen königreich kaufte er, wann immer sich die gelegenheit bot, zum abbruch bestimmte häuser oder teile davon auf, säulen, schmiedeeiserne panele, statuen und integrierte sie

"Das ist hier sicherlich ein stückchen himmel, vielleicht der himmel selbst. Ich glaube, als mein vater das hier entdeckte, wusste er, dass er gold gefunden hatte. Ich weiß, dass wir als familie dort [anm.: in "White Horses" cottage] waren und meinen vater besucht haben, weil er etwas abseits der trampelpfade war. Mein vater konnte sich dort sammeln und mit der familie sein. Es war eine sehr angespannte zeit, und er brauchte einen ort außerhalb des hotels. Das gefühl ist dasselbe, als ob es durch die zeit nicht verändert worden wäre. Hier und da etwas frische farbe vielleicht... Ich glaube nicht, dass es NUMMER 6 ohne ihn gegeben hätte. Es ist der "Ort", und ohne den "Ort", wäre alles, die andere welt, die Nie-Nie-Land-Welt, das gefühl der isolation, ganz anders. Er wusste, was er hier entdeckt hatte und was er damit anfangen konnte. Er könnte überall auf der welt sein, und er wusste, wie er jeden aspekt der landschaft benutzen konnte. Wie er den "Ort" vorteilhaft einsetzen konnte."

Catherine McGoohan auf der PRISONER-Convention 2014

in sein werk. Neue gebäude entstanden im stil unterschiedlicher epochen. Wichtig war Sir Clough, dass die bauwerke keinesfalls wie neu aussahen. Gebaut wurde im wesentlichen bis zum kriegsausbruch 1939, danach ab mitte der 1950er jahre bis 1972. Sein letztes gebäude stellte er mit über 90 jahren fertig: das rechte der beiden kassenhäuschen am neuen eingangsbereich. Nach dem krieg begannen die bauarbeiten nur zögernd wieder, vieles musste zunächst in der substanz erhalten werden. Erschwerend kam hinzu, dass Williams-Ellis' bauten doch mehr für das auge als für die benutzung durch menschen gemacht waren.Wände und dächer waren dünn und nicht isoliert, die fenster zugig, das baumaterial oft von schlechter qualität. Um den ort für die zukunft zu erhalten, musste dieses manko wurde bei den sanierungen in den 80er und 90er jahren behoben werden.

Sichtachsen und trompe l'oeil sind in Portmeirion zentrale gestaltungselemente. Aus einem anderen winkel betrachtet, enthüllt sich oft die fassadenhaftigkeit oder die scheinbaren größenverhältnisse verkehren sich ins gegenteil. Sogar die bepflanzung bezog er in seinen entwurf ein; die mediterran anmutenden zypressen sind einfach nur entsprechend geschnittene nordische nadelbäume. Williams-Ellis war in zahlreichen verbänden tätig, so unter anderem im Council for the Preservation of Rural Wales und im Council for the Preservation of Rural England.

Portmeirion heute ist eine noble hotelanlage und wird von einer stiftung betrieben. Sie unterliegt komplett dem denkmalschutz.

Werter Mr. Clough Williams-Ellis,

ich bitte Sie, meine psychische und physische erschöpfung am samstagabend zu entschuldigen. Jeglicher mangel an begeisterung hatte nichts mit einer geringschätzung ihres wundervollen heimes zu tun. Ich wünschte, ich wäre in der lage, gedankenvoll durch die gärten zu streifen. Es ist ein guter ort, den geist zur ruhe kommen zu lassen und die seele zu laben!

Ich hatte versprochen, ihnen diese woche einige muster zukommen zu lassen. Nach sichtung der menge an gedrehten szenen hatte ich das gefühl, dass es für uns beide fairer wäre, wenn wir eine episode komplett mit innenaufnahmen und ton fertigstellen würden, um ihnen einen allgemeinen eindruck von dem zu vermitteln, was wir hier tun. Es gibt einige hervorragende aufnahmen vom ort. Und ich hoffe, sie werden mir zustimmen, dass das "verwirrspiel" nicht vom charakter ablenkt.

Noch einmal, unser tiefster dank für ihrer geduld und ihre freundliche nachsicht unter den äußerst beschwerlichen umständen.

Miss Fabia Drake äußerte den wunsch, ich möge ihnen allerwärmste grüße übermitteln.

SCHREIBEN VON PATRICK McGOOHAN AN SIR CLOUGH WILLIAMS-ELLIS
VON OKTOBER 1966 (QUELLE: 601-MITGLIEDERMAGAZIN "FREE FOR ALL" 16/2005

MEHR: PLAS BRONDANW
PORTMEIRION - BAUTEN IN BILDERN
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CHRONOLOGIE DER BEBAUUNG PORTMEIRIONS
PRISONER'S PORTMEIRION, DER SCHAUPLATZ IN DER SERIE

"A PLACE AND ITS MEANING" MONOGRAFIE WILLIAMS-ELLIS
HELGA HELLER: PORTRÄT EINES EXZENTRIKERS

 

 

SIR CLOUGH WILLIAMS-ELLIS

"Cherish the Past
Adorn the Present
Construct for the Future"

Sir Clough Williams-Ellis, of aristocratic lineage, was a self-made architect and rhe founder and creator of Portmeirion. He had attended the London Architectural Association School for merely three months. He was born in 1883, died in 1978; married to Amabel Strachey (1894 - 1984). They had two daughters, Susan and Charlotte, and one son, Christopher, who fell during World War II.

SIR CLOUGH WILLIAMS-ELLIS WITH PATRICK McGOOHAN
(SOURCE: IN THE VILLAGE NO. 25/2000)

Good taste in landscape architecture was his major concern. Portmeirion gave his ideas physical and practical expression. The concept of Portmeirion as a coastal village with buildings standing tightly together had been on his mind very early on, even before he found the piece of land he deemed suitable for his plans. And from the start would follow his concept of a village in laying out and realising his vision. Although, occasionally he we would also tell people that everything had come to develop almost by chance. Soon after he had purchased the peninsula in 1925 for under 5.000 Pounds then bearing its historical name Aber Îa construction works started. The sketched map of Port Meirion of the same year was his first map aimed at potential

PORT MEIRION
FIRST DRAFT DATED 1925
SOURCE: HOTEL PORTMEIRION

investors. It shows the basic Portmeirion layout which, in general, would be constructed over the years still to come.The site off the Tremadog Bay, Sir Clough wrote, was "a neglected wilderness - long abandoned by those romantics who had realised the unique appeal and possibilities of this favoured promontory but who had been carried away by their grandiose landscaping into sorrowful bankruptcy." (quoted: Robin Llywelyn, Portmeirion Guidebook) The area around the building, which is now the main hotel, was inhabited by an old lady. Upon her death, it is reported, the grounds were terribly overgrown like in a jungle so she could not be brought to the funeral site and a path leading down to the beach house had to be cut first.

"Despite the eccentricities of both the man and his architecture, Portmeirion was never intended to be, and never was, simply a folly. This fabulous fairytale world, this romantic Ruritarian retreat on which he worked for half a century ... was practical and pragmatic, even a didactic, enterprise, albeit one that came in disguise as the trivial pursuit of pleasure. Clough's lightness of touch has sometimes concealed the seriousness of his purpose. Portmeirion was built to demonstrate that development need not be at the expense of the environment, to inspire a love of design and - not least - to be a self-sufficient business venture. On all three counts, it has proved a triumphant success." (quote: Jan Morris, Portmeirion)

As early as 1926 the home for fallen buildings was opened as a hotel to the public. Whenever he saw the opportunity, all around the Kingdom, he bought houses bent for demolition or parts of them, columns, wrought-iron panels, statues, and included them into his artwork. New buildings were erected in various historical

"It's certainly a little slice of heaven. If it isn't heaven itself. I think that when my father discovered this place he knew he'd found that nugget of gold. I know the reason why we were there [remark: in "White Horses" cottage], as a family, visiting my Dad, because it was off the breaten track and it was a place where my father could go and refuel and be with the family. That time was very intense, so he needed a place away from the main hotel. It seems exactly the same, it feels like time hasn't changed it. Maybe a new paint job with all those different colours... This place Portmeirion, without it I don't know if there would have been THE PRISONER we know now. I mean it is "the Village" and without "the Village", the other world, the Never Never Land world, the feeling of isolation, it would have been very different. He knew what he had found and he knew what he could do with it... It could be anywhere in the world and he knew how to use every facet of the landscape. He just knew how to take advantage of this place."

Catherine McGoohan at the 2014 PRISONER convention

styles. It was very important for Sir Clough that they looked withered and in no way new. Principle works lasted until 1939, the beginning of World War II, then starting again by the mid 1950s until 1972. It was in his 90s that he finished his last building: the tollbooth at the new entrance area.
Construction works after the war commenced only slowly and substantial repairs had to be made first. It turned out even harder because Williams-Ellis' "fallen buildings" had been constructed rather for the eye only than for being used by people; at least, that is, those primarily erected houses and cottages were affected. Walls and roofs were thin and not insulated, the windows were draughty and building materials often were of poor quality. So, in order to keep up the standards of the whole resort for the future restaurations and refurbishments during the 1980s and 90s became necessary.

There is a cupola building, the Pantheon, at its base the cobblestone-paved piazzetta of Battery Square, next to it a bell tower, called Campanile, a gate house and many other buildings which, in their former lives, used to be something different. The use of visual axis and trompe l'oeil are the main design features of the Village. When looked at from a different angle objects will reveal their backdrop-nature and their actual size. Even the plants were included into his design: the mediterranean-style cypresses are just suitably cut ordinary nordic conifers (more...). It was Williams-Ellis' intention to give the buildings a weathered look, so that the Village in no way should appear like newly constructed. Shortly before his death he was heard saying Portmeirion was complete. Williams-Ellis took part in quite many national societies. Among them the Council for the Preservation of Rural Wales.

Today's Portmeirion is a distinguished resort hotel and run by a foundation and protected by the law for the preservation of buildings and monuments.

LETTER FROM PATRICK McGOOHAN TO SIR CLOUGH WILLIAMS-ELLIS
DATED OCTOBER 1966 (FROM 601 "FREE FOR ALL" SOCIETY MAGAZIN 16/2005

PORTMEIRION - IMAGES OF BUILDINGS (German language)
"A PLACE AND ITS MEANING" A BOOK BY WILLIMAS-ELLIS
PORTMEIRION - THE VILLAGE (German language)
CHRONOLOGY OF CONTRUCTION
PRISONER'S PORTMEIRION, IN THE SERIES (German language)


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