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The Prisoner Nummer 6

Speedlearn

NUMMER 6
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THE PRISONER
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VILLAGE COMPUTER

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BEWEGEN SIE DEN CURSOR
ÜBER DIE ZIFFERN!

No. 12:
You don't believe it. A university level degree in three minutes.
No. 6:
It's improbable.
No. 12:
But not impossible.
No. 6:
Nothing is impossible
in this place.

No. 12:
Nicht zu glauben. Ein Universitätsabschluss in drei minuten.
No. 6:
Unwahrscheinlich.
No. 12:
Aber nicht unmöglich.
No. 6:
Nichts ist unmöglich
an diesem ort.

 

VILLAGE-COMPUTER

Von Roger Langley

In George Marksteins zusammenfassung für NUMMER 6 von 1966 findet sich ein hinweis zur entführung der hauptfigur: "Er wird 'computerisiert' und die Ruhestandskartei abgelegt." Zudem eine

Künstliche intelligenz ist kein wort in den frühen und mittleren 60er jahren des 20. jahrhunderts. PCs waren noch nicht erfunden. Das computerzeitalter, wie es sich in filmen und fernsehserien darbietet, scheint dem physiksaal einer fachoberschule zu entstammen: "main-frames", großrechner in gestalt wohnzimmergroßer schaltschränke mit sich drehenden magnetbänderspulen, lochkarten, blinkenden lämpchen und hektisch ausschlagenden anzeigenadeln oder oszilloskopkurven dominieren. Eher gelegentlich kommen wirklich moderne visuelle ausgabegeräte, monitore, hinzu; und wenn, wird das angezeigte meist von knarrenden "computerstimmen" synchronisierend vorgetragen oder akustisch von tastaturanschlägen begleitet; das ebenso wie das ende des "General" genannten supercomputers, der ob der unlösbarkeit der ultimativen frage im rauch aufgeht - allesamt sind es analoge vergewisserungen, zeichen für das vorhandensein eines noch unbegriffenen digitalen umbruchs. 1968 wird Stanley Kubricks "HAL9000" das verständnis von "KI" jedoch komplett verändern.

Die in NUMMER 6 dargestellte technologie ist freilich beschränkt durch das finanzielle korsett einer wenn auch teuren TV-produktion. Doch nie begibt sich die in der zeitgenössischen presse als "utopische" oder "science-fiction" gehandelte serie NUMMER 6 auf das technizistische niveau, im gegenteil. Das dispositiv von NUMMER 6 ist analog. Sein futurismus liegt, wenn schon, im decor oder besser: im spannungsfeld zwischen den vorgefundenen architektonischen stilen des schauplatzes Portmeirion und denen der eigens geschaffenen studiosets, die sich prägnant als wahlweise "klassizistisch" bzw. "modern" kennzeichnen lassen. Aber fortschritt - was ist das?

"The trouble with science is that it can be perverted." Worte des von McGoohan dargestellten und in der folge "Der Doppelgänger" "wissenschaftlich" verdoppelten charakters. Nie waren sie so wertvoll wie heute.

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beschreibung der Village-technologie: "Jegliche form moderner elektronischer überwachung zur ausspähung aller bewohner wird angewendet."

Den ersten computer sehen wir in Die Ankunft nach Nummer Sechs' medizinischer untersuchung und auch einen seltsamen flur mit einem computer an dessen anderem ende. In der eröffnungssequenz wird ein computersystem vorgestellt, das aus einem eher altmodischen Ort einen futuristischen macht. Und dennoch kommen computer in der serie nur am rande vor, etwa zur hälfte hin:

Die Anklage – Nummer Sechs (auf dem ball): "Es ist mein erstes - und letztes." Bo Peep: "Seien sie nicht so töricht!" Nummer Sechs: "Wer sagt das? Sie oder der computer?" Hammer oder Amboss – Nummer Zwei: (fragt nach einem neuen code): "Und der computer ist dafür nicht programmiert!" Das Amtssiegel – neue Nummer Zwei: "Mit anderen worten, der computer hat errechnet, dass das verhalten der anderen frau das verhaltensmodell von Nummer Sechs verändern würde."

Die weitere betrachtung des themas Village-computer muss hauptsächlich rein visuell erfolgen, denn das computersystem ist nur in einer handvoll episoden zu sehen. Und manches zubehör zählt nicht wirklich: die "ausgeixte" lochkarte aus Die Ankunft, der traummanipulator aus A. B. und C., der "fernschreiber" am ende von Die Anklage und raketenkontrollelemente in --3-2-1-0 oder auch Demaskierung.

Trotzdem sieht man in einigen dieser storys computer. In Der General wird das eindrucksvolle "gehirn" für die Speedlearn-lehrmethode genutzt. Die requisiten sind in einigen episoden etwas anders, aber die bedienelemente sind gleich.

Es folgt ein trio von drei episoden mit computern. In Schachmatt sieht man einen großen computer im beobachtungsraum bei den experimenten mit dem Turm und der Königin. Danach präsentiert Hammer oder Amboss zweimal eine aufgebrachte Nummer Zwei im computerraum. Er will die codierte nachricht von Nummer Sechs entschlüsselt haben. Die erste eine reihe von zahlen, die an einer taube befestigt werden, die zweite mit einem spiegel übermittelte morsezeichen. Der computer entschlüsselt: "Wichtige Nachricht morgen, 6 Uhr früh durch Blinkzeichen" und

"Back einen Kuchen, back einen Kuchen, Bäckersmann. Back er einen Kuchen, so schnell er kann", wobei letzteres das ist, was auch eingegeben worden war. Die entschlüsselungsexpertin informiert beflissen Nummer Zwei: "Das ist das, was rausgekommen ist, Sir."

In Das Amtssiegel erstellt die software eine aktivitätsprognose von Nummer Sechs, die seinen tagesablauf errechnet. Die computerfachfrau zu Nummer Zwei: "Wir haben den computer zweimal nach dem grad seiner zuverlässigkeit gefragt. Jedesmal hat er die antwort auf unsere frage verweigert." Anscheinend können sogar computer rebellisch sein. Die nächste vorhersage betrifft den kauf eines stücks seife sowie einer tüte bonbons. Das programm ist clever und sieht voraus, dass Nummer Sechs letzteres für eine ältere dame ersteht. Die computerexpertin erklärt: "Erfolgreiche prognosenprogrammierung muß ein maß an permutation von ursache und wirkung durch zusatzelemente enthalten."

Wir überspringen eine episode und kommen zu 2:2=2, wo der computer den prozeß der gedankenübertragung steuert und mehr von ihm mit seinen laufenden magnetbändern zu sehen ist. In --3-2-1-0 sieht und hört man eine reihe maschinen, als Nummer Sechs die höhle unter dem leuchtturm betritt, obwohl sie nicht wirklich eine rolle spielen. Als nächstes zur folge "Demaskierung", die denselben set verwendet.

Und damit zu Demaskierung, dem großen finale. Hier bilden die computer und podien einen hindernisparcours für Nummer 48 zum herumtanzen. Die kontrollelemente schließlich befinden sich in der kammer von Nummer Eins, auf der konsole die steuerung zum abschuss der nuklearwaffen, die, in einem atemzug mit dem computer, in den 1960er jahren grund zur allgemeinen paranoia waren. Heute würde McGoohan wahrscheinlich soziale netzwerke als viel invasiver bezüglich der privatsphäre ansehen.

Dieser artikel erschien in einem der SIX OF ONE-mitgliedermagazine "Free For All"; aus dem englischen von Jana Müller.

 

 

 

 

 

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VILLAGE COMPUTERS

Von Roger Langley

George Markstein’s 1966 synopsis for THE PRISONER included a reference to the abduction of the principal character: "He is 'computerised' to the ' retired file'" and a description of the

Artificial intelligence - the word isn't out yet in the early and mid 60s of the 20th century. There were no personal computers around. The computer age, as it displays in films and TV series, appears to have been lifted from a physics lab of any technical school with its wall-sized switch cabinets, spinning reels of magnet tapes, punchcards, flashing lights and hectically deflecting meter needles or oscilloscope curves. Rarely and rather occasionally a monitor, the genuine modern visual display device, is seen; their readout messages thereby often being dubbed with creaking "computer voices" or the accompanying sound of keyboard entries is heard; likewise, the "General", a super computer that in the end goes up in smoke because of an unanswerable question - they all are analogue verifications, indications of the existence of a digital turnover, yet beyond comprehension. Until in 1968 Stanley Kubrick's "HAL9000" was to change the understanding of what "AI" really means.

Although the series is one of the more expensive TV productions technology as displayed in THE PRISONER is restricted, of course, and financially not well funded. However, THE PRISONER, being labeled "utopian" or "science-fiction" in the contemporary press, never surrenders to technicism, on the contrary. THE PRISONER's dispositive is analogue, its futurism, if any there is, is founded in the production design or, to put it that way: in the contrasting interaction of the architectural features and diverse styles of the Portmeirion location and those studio sets created especially for the series which one may or may not call either "neo-classical" or "modern". But what's that - progress?

"The trouble with science is that it can be perverted." Words by one of the characters played by McGoohan who, in the episode "The Schizoid Man", has been doubled using "scientific" means. Precious words, more than ever.

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Village technology: "Every type of modern electronic surveillance system is used to keep tabs on everyone."

Arrival has the first computer on view, when Number Six has his medical check ups and also espies a strange corridor with a computer at the other end. The opening episode establishes the existence of a computer system, making the otherwise quaint Village appear futuristic. And yet, in the series, there is very little mention of the Village computer system and only after the halfway point has been reached:

Dance of the Dead – Number Six (at the dance): "This is my first - and last." Bo Peep: "Don't be silly!" Number Six: "Who's saying that? You, or the computer?"
Hammer into Anvil
– Number Two: (questioning a new code): "And the computer's not programmed for it!"
It’s Your Funeral– New Number Two: "The computer calculated the old woman's behaviour would change the behaviour pattern of Number Six."

The rest of any study of the Village computer must be mainly visual, as the mainframe is seen in just a handful of episodes. Some equipment does not really qualify: the X-d out Arrival punched card file system, the A. B. and C. dream manipulator, the "teleprinter" at the end of Dance Of The Dead and the rocket controls in The Girl Who Was Death or Fall Out.

However, in some of those stories there is a glimpse of a computer. In The General the impressive "brain" is used for the Speedlearn educational programme. The props were changed around in some stories, but have shared panels.

A trio of consecutive episodes now feature computers. Checkmate displays a large computer, in the Observation Room, during experiments on the Rook and Queen.

Next, Hammer into Anvil twice presents an angry Number Two in the Computer Room. His objective is to have Number Six' coded messages deciphered. The first is a set of numbers attached to a pigeon, while the second is by Morse, flashing a signal with a mirror. The computer decodes the ciphers, respectively, as: "Vital message tomorrow, 0600 hours, by visual signal" and "Pat a cake, pat a cake..." the latter of which is what was put in. The female code expert helpfully informs Number Two, "And that's what came out, sir!"

In It's Your Funeral the software runs an activity prognosis on Number Six, predicting his daily pastimes. The computer attendant announces to Number Two, " … twice we programmed our machines for a percentile appraisal of their own efficiencies. Each time they refused to give back the requested information." It seems even the computer can be rebellious. The next prediction is the purchase of a bar of soap and a bag of sweets. Cleverly, the program anticipates that Number Six will buy the latter for an elderly lady. The computer attendant explains, "Efficient prognosis programming must include a quantum permutation of all cause and effects of supplementary elements."

Skipping a story brings us to Do Not Forsake Me Oh My Darling in which more of the computer is seen, with its magnetic tapes spinning, running the mind transfer process. In The Girl Who Was Death, as Number Six enters the cave below the lighthouse, a bank of machines is seen and heard humming, although they do not really feature until the last episode, which uses the same set.

And so to Fall Out, the grand finale, in which the computers and gantry provide an obstacle course for Number 48 to dance around. Ultimately, the controls are in the "Number One" chamber, its console housing the commands for firing the rocket. Thus, the series ends, focusing on the then current 1960s paranoia regarding computers and nuclear weapons.

Today, McGoohan would probably view online social sites as much more invasive regarding individual privacy.

This article was published in one of the SIX OF ONE society magazines "Free For All"; translated by Jana Müller.

 

 

 

 

 

 

 

 

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