The Prisoner Nummer 6

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NUMMER 6
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THE PRISONER
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GEHEIMAUFTRAG
FÜR JOHN DRAKE
DANGER MAN

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ÜBER DIE ZIFFERN!

No. 12:
You don't believe it. A university level degree in three minutes.
No. 6:
It's improbable.
No. 12:
But not impossible.
No. 6:
Nothing is impossible
in this place.

No. 12:
Nicht zu glauben. Ein Universitätsabschluss in drei minuten.
No. 6:
Unwahrscheinlich.
No. 12:
Aber nicht unmöglich.
No. 6:
Nichts ist unmöglich
an diesem ort.

 

GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE
DANGER MAN aka SECRET AGENT

"Every government has its secret service branch, America its CIA, France Deuxième Bureau, England MI5. NATO also has its own. A messy job. And that's when they usually call on me or - someone like me. Oh yes, my name is Drake - John Drake."

Patrick McGoohans erste fernsehserie DANGER MAN, in Deutschland als GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE bekannt und beliebt, sie machte ihn zum star und zu Großbritanniens bestbezahltem schauspieler. Von Heinz Drache als synchronstimme Patrick McGoohans sind dazu die worte zu hören:

"Jeder Staat, jede Regierung unterhält einen Geheimdienst. Amerika beispielsweise den CIA, Frankreich das Deuxième Büro, England das MI5. Und wenn es sich um eine besonders kitzlige Sache handelt, dann ruft man gewöhnlich mich, oder einen meiner Kollegen. O ja, entschuldigen Sie, mein Name ist Drake – John Drake."

Weltberühmt wurde einige zeit später dieser letzte satz, wenn auch aus anderem mund und mit anderem namen bestückt: "Mein name ist Bond - James Bond."

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Die figur John Drake war anders als die gängigen hau-drauf-serienhelden. Drake war clever und verwendete kaum waffen, dafür ausgefuchste technische utensilien und vor allem seinen kopf. 39 der rund halbstündigen episoden der ersten staffel liefen ab 1962 im deutschen fernsehen. Von den ab mitte der 60er jahre produzierten 50-minütigen folgen schafften es nur etwa acht auf deutsche bildschirme. Interessant an der eindeutschung: Messy - "schmuddelig, schmutzig, chaotisch" - wird nicht direkt, aber durchaus zutreffend mit "kitzlig" übersetzt. Zudem meint der deutsche John Drake, sich entschuldigen zu müssen, dass er sich noch nicht vorgestellt hat, eine gefällige güte in der charakterisierung von geheimdienstarbeit. Der ton des originals dagegen ist geradeheraus.

STAFFEL 1 STAFFEL 2 STAFFEL 3






Staffel 1
1960-1961, 39 episoden, 30 minuten, s/w








Staffel 2
1964-1965, 32 episoden, 60 minuten, s/w












Staffel 3
1965-1966, 13 episoden, 60 minuten, s/w
Staffel 4
1966 2 episoden ("Koroshi", "Shinda Shima"), beide 60 minuten, farbe

Nicht alle episoden liefen anfang der 60er jahre im deutschen fernsehen. Und leider wurden sie von ihren original 25 minuten auf 20 bis 21 minuten zurückgeschnitten, die szenen vor dem vorspann fehlen, und die schlusstitel hat man auf 10 sekunden (!) ohne besetzungsangaben zusammengestutzt. Dies war damals leider praxis und noch bis vor wenigen jahren nicht unüblich.

STAFFEL 1 Die erste eröffnungssequenz von DANGER MAN - GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE - ist geradlinig, sehr kurz, nur 31 sekunden, passend zur episodenlaufzeit von rund 25 minuten. Als musikuntermalung dient ein dramatischer bläsersatz von Edwin Astley.

STAFFEL 2 Die zweite version des vorspanns ist fast doppelt so lang und grafisch verspielter. Nach mehrjähriger unterbrechung ging die produktion von DANGER MAN mitte der 1960er jahre mit nunmehr knapp 50-minütigen episoden weiter. Das titelstück "High Wire" von Edwin Astley ist leichtfüßig und jazzig. Die liste der an der produktion beteiligten liest sich wie ein "who is who" von NUMMER 6: Jack Shampan art director, Brendan J. Stafford director of photography, Jack Lowin camera operator, Gino Marotta assistant director, Rose Tobias Shaw casting director, Wilfred Thompson sound editor u.v.a.

STAFFEL 3 Über zwei minuten lang ist version drei des vorspanns in der US-variante von DANGER MAN, dort SECRET AGENT genannt (die abbildungen hier in einer französischen fassung, die zusätzlich die originalbezeichnung DESTINATION DANGER verwendet). Eingestreut sind episodenschnipsel, u.a. McGoohan/Drake schwer grimassierend. Die titelmusik ist jetzt pop pur, "Secret Agent Man", von Phil Sloan und Steve Barri, geschrieben eigens für die serie, interpretiert von Johnny Rivers, auch eine instrumentalversion von den Ventures ("Hawaii 5-0") gab es.

Bei Epix-Media sind fast zeitgleich mit der NUMMER-6-DVD zwei DVD-boxsets von DANGER MAN - GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE erschienen. Die zwei sets enthalten alle 39 s/w-episoden der ersten staffel, entsprechend der UK-DVD-reihenfolge. Allerdings gibt es nur 32 episoden mit deutschen synchronton. Die sieben nicht-synchronisierten episoden gibt es mit untertiteln, außerdem sind auch englische untertitel möglich.

Ein ähnlich informationsreiches booklet wie im fall NUMMER 6 wird nicht geliefert. An extras gibt es:
1. eine detailierte biografie von Patrick McGoohan;
2. inhaltsangaben der episoden 1-39; die episodentitel auf deutsch und english sind auf den DVDs aufgedruckt sowie auf der boxrückseite;
3. eine Bildergalerie mit 17 klassischen John-Drake-fotos in s/w, dazu musik aus der serie.

DANGER MAN LINKS: IN FARBE: "KOROSHI" & "SHINDA SHIMA" ALS EINZEL-DVD
DANGER MAN RECHTS: NEUAUFLAGE "GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE"

In einem artikel der fernsehzeitschrift "Bild und Funk" nr. 18 von 1968 befasst sich autor Claus Preute mit der frage: "Muss John Drake wirklich gehen?" Der beitrag ist gerade im hinblick auf NUMMER 6 bemerkenswert, wie Michael Brüne, einer der besten kenner beider serien, feststellt:

In der betreffenden woche, am Freitag, 10. Mai, lief der letzte GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE über die ARD-bildschirme: "Gefährliches Geheimnis", eine von nur acht der 50-minütigen episoden. Der abschied des beliebten John Drake war für die fernsehzeitung der anlass zu einem ganzseitigen bericht.

BILD UND FUNK 18/1968

Manche einzelheiten aus dem leben Patrick McGoohans, die hier geschildert werden, sind so in Deutschland noch nie veröffentlicht worden. Aber sie sind stimmig und passen in das bild des helden, so wie wir ihn kennen und schätzen und auch um seine eigenwilligkeiten wissen. Im beitrag steht richtigerweise, dass Patrick McGoohan sich zu diesem zeitpunkt (anfang/mitte 1968) in sein haus zurückgezogen hatte und die öffentlichkeit mied. Leider wird der grund dafür nicht genannt: die katastrophalen reaktionen auf die PRISONER-serie in England. Mit keinem wort wird NUMMER 6 erwähnt. Immerhin gab es ja bereits die zweijährige produktion und die ausstrahlung im Vereinigten Königreich. Es wird aber angedeutet, dass McGoohan an einem anspruchsvollen drehbuch mit eigenen ideen arbeitet. "Gearbeitet hat" wäre richtiger gewesen.

In den 60ern sind die informationen halt noch nicht so schnell weitergegeben worden, wie das heutzutage im internetzeitalter der fall ist. Das mag man dem autor Claus Preute nachsehen. Immerhin hat die "Bild und Funk" damit den ausführlichsten John-Drake-bericht publiziert, den ich kenne. John-Drake-beiträge in anderen fernsehzeitungen von 1968 sind alle kürzer.

Zurück zur ausgangsfrage: "Muss John Drake wirklich gehen?" Er hätte nicht gehen müssen, wenn die Frankfuter serienredakteure des Ersten Programms etwas weitsichtiger und mutiger gewesen wären. Vermutlich musste er gehen, weil er seine geheimaufträge nur in schwarz-weiss erledigte. Und weil das farbfernsehen auf dem Vormarsch war.

Zwei DANGER-MAN-episoden sind im hinblick auf NUMMER 6 von interesse: In "Colony Three" begibt sich John Drake undercover irgendwo in Osteuropa an einen hinter dem Eisernen Vorhang gelegenen ort. Der ist ein exakter nachbau einer typischen britischen kleinstadt, von britischen bürgern bewohnt, die aus

unterschiedlichen gründen die – politischen – fronten gewechselt haben (liebe, geld, ideologie). Sie sollen später unerkannt und unauffällig als spione nach Großbritannien zurückkehren und sind deshalb zu trainingszwecken hier. Niemand kann den ort verlassen, alles steht unter permanenter überwachung durch verantwortliche im hintergrund, die als "Nummer 1" und "Nummer 2" bezeichnet werden. Wie Nummer Sechs erhält Drake eine Führung durch den ort, und in einer szene wird ein bewohner elektroschocks unterzogen. Im unterschied zu Nummer Sechs kann Drake den ort am ende zweifelsfrei verlassen.

In "A View From The Villa" ermittelt John Drake in einem mordfall in Italien. Ein gemälde mit einem zunächst unbekannten ort gibt den entscheidenden hinweis. Er macht sich per auto auf den weg dorthin. Die episodenhandlung als solche ist relativ

belanglos, wäre da nicht der umstand, dass die zuschauer hier erstmals mit dem ort Portmeirion in Wales bekannt gemacht werden. Beim namen genannt wird er allerdings nicht. Zu sehen sind davon nur wenige sekunden, so bei seiner ankunft Bridge House, vorbei an Toll House, Battery Square dient als italienische piazza; man sieht den Campanile und es gibt ein paar eher kurze einstellungen aus der totalen.

MOOR LARKIN: SCHATTIERUNGEN VON SCHWARZ & WEISS
DRAKE ODER BREAK? WER IST NUMMER SECHS?
LAWRENCE RUSSELL: DANGER MAN/SECRET AGENT: TV NOIR
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MEHR: PRISONER'S PORTMEIRION

Dank an Michael Brüne für die faktenreiche unterstützung!

 

 

DANGER MAN aka SECRET AGENT

Patrick McGoohan's first TV series made him a star and he became Britain's highest paid actor. The very introductory lines

are a classic: "Every government has its secret service branch, America its CIA, France Deuxième Bureau, England MI5. NATO also has its own. A messy job. And that's when they usually call on me or - someone like me. Oh yes, my name is Drake - John Drake."

The John Drake character was different compared to the usual TV fist-and-gun heroes. Drake was smart using hardly and weapon instead sophisticated technical gadgetry and his own wits. 39 of the early half-hour episodes were shown on German TV starting in 1962. They were also trimmed by some three or four minutes, the credits mostly truncated. By the mid-60s only a handful of the later 50 minute episodes were screened. The table shows the three formats of credits sequences used for DANGER MAN. One remarkable thing about the "German" Drake is that inthose first lines he apologises for not having introduced himself by name:

"Jeder Staat, jede Regierung unterhält einen Geheimdienst. Amerika beispielsweise den CIA, Frankreich das Deuxième Büro, England das MI5. Und wenn es sich um eine besonders kitzlige Sache handelt, dann ruft man gewöhnlich mich, oder einen meiner Kollegen. O ja, entschuldigen Sie, mein Name ist Drake – John Drake."

SEASON 1 SEASON 2 SEASON 3






Season 1
1960-1961  39 episodes, 30 minutes, black & white








Season 2
1964-1965  32 episodes, 60 minutes, black & white 












Season 3
1965-1966 13 episodes, 60 minutes, black & white
Season 4
1966 2 episodes, 60 minutes in length and colour

SEASON 1 The "Danger Man Theme" composed by Edwin Astley.
SEASON 2 - 4 "High Wire" composed by Edwin Astley.
SEASON 2 - 4 In the USA known as SECRET AGENT, "Secret Agent Man" theme composed by P.F. Sloan and Steve Barri, and recorded by Johnny Rivers; incidental music throughout all seasons by Edwin Astley.

DRAKE OR BREAK? WHO IS NUMBER SIX?

Michael Brüne, one of Germany's best expert in both series, DANGER MAN and THE PRISONER, came across a German TV magazine ("Bild und Funk") article dated 1968. Author Claus Preute's article headline was: "Does John Drake Really Have To Go?" This piece is of some significance to THE PRISONER as Michael states:

The final DANGER MAN episode, "Dangerous Secret", one of only eight running 50 minutes, was broadcast on May 10th on German TV. In the TV magazine one entire page was dedicated to that occasion.

BILD UND FUNK 18/1968

There are some details referring to Patrick McGoohan's life that have never been published before or after. They contribute well to the hero's image as we have come to know and appreciate him, also for his pecularities. Rightly the author states that Patrick McGoohan, at the beginning of or by mid 1968, had withdrawn to his home thus eschewing the public. Unfortunately, from the German point of view, the reason for this isn't given at all: the devastating public reaction to his PRISONER series in Great Britain, nowhere is it mentioned, leaving aside the fact of a two years period of production and the British broadcast. It is indicated, however, that McGoohan is working on an ambition script with his own ideas. "Was working" would be more truthful. In the 1960s the influx and distribution of information was, of course, far less rapid than it is today with the internet all around us. Thus author Claus Preute can be forgiven.

All in all, the "Bild und Funk" magazine published the most detailed report on John Drake that I know. All other news and reports from that period are much shorter.

But let's get back to the initial question: "Does John Drake Really Have To Go?" Well, unless those editors in charge at the TV station had been rather short-sighted and discouraged he could have gone further. Probably he was meant to go because his secret assignments were carried out in black-and-white only. And because colour TV in Germany was on the way. Michael Brüne

Two DANGER MAN episodes are of special interest regarding THE PRISONER series: "Colony Three" depicts a training camp for future spies supposedly located behind the Iron Curtain. The whole colony is a replica of a typical British small community built for the agentsbecause that's where their assignments would

lead them. The British inhabitants had turned over to the "other" side for different reasons (love, money, ideology). No one can leave the place, there's ubiquitous surveillance by "Number 1" and "Number 2" in the back. Like Number Six Drake is given a tour of the place. In one scene an inmate is treated with electro shocks. Contrary to THE PRISONER Drake, without doubt, manages to eventually leave the place.

In "A View From The Villa" Drake investigates a murder in Italy. A painting showing an unknown place gives him a clue. In his car Drake drives to the place. What follows in terms of action doesn't really matter. If it weren't for the fact that TV viewers

here were introduced for the first time to the Welsh village of Portmeirion. In fact, only a few glimpses of the village could be catched, in the first place it's Drake's car driving under the Bridge House arch, past Toll House to Battery Square which serves as an Italian piazza; there's a shot of the Campanile tower and some more rather brief total views.s And, the name of the place is never mentioned.

MOOR LARKIN: SHADES OF BLACK & WHITE
DRAKE OR BREAK? WHO IS NUMBER SIX?
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