THE TALLY HO READ ALL ABOUT IT!
THE TALLY HO TOP 20 MERKMALE DER SERIE
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THE TALLY HO
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BLICK
KLEINE PANORAMEN
BLICK NUMMER 6 - PRISONER CONVENTION
SEITENBLICK ANDERSWO GELESEN...
RÜCKBLICK 1969: DEUTSCHE FERNSEHPREMIERE
RÜCKBLICK WAS WAR, WAS WURDE...
RÜCKBLICK
2006: IN UND AUS DER PRESSE
RÜCKBLICK 2010: ARTE BRINGT NUMMER 6 ZURÜCK
RÜCKBLICK
MISTER SECHS WILL NICHT KÜSSEN
RÜCKBLICK
ZDF-ANSAGE
DAVE BARRIE
...IM INTERVIEW
THE MARKSTEIN-McGOOHAN DEBATE

THE MAJESTY OF "FALL OUT"

"FALL OUT": THE IMPOSSIBLE DREAM

"DEMASKIERUNG": DER UNMÖGLICHE TRAUM

I'M INDEPENDENT, DON'T FORGET
SEVEN FROM SIX

RAKOFF'S FABLES - INTERVIEW MIT IAN L. RAKOFF

"DIE ANKLAGE": DUNKLE TRÄUME UND LANGE SCHATTEN

ARNO BAUMGÄRTEL
IM DORF - EINE LINGUISTISCHE LANDPARTIE

AKTENABLAGE: VON EPISODEN, DIE KEINE WAREN
DER AKADEMISCHE PRISONER

BILDER AUS WALES - KLEINE PANORAMEN

BILDER VON DER PRISONER-CONVENTION
PORTMEIRION: BAUTEN IN BILDERN
THE AMC PRISONER (2009) MINISERIE
WER SIND SIE? - DIE NEUE NUMMER SECHS

ARNO BAUMGÄRTEL & MICHAEL BRÜNE
DIE DEUTSCHE DVD

NUMMER 6 - NICHT DER GEFANGENE
ARNO BAUMGÄRTEL & B. FRANK
AUF DIE REIH GEBRACHT (1) DIE REIHENFOLGE

TOBIAS BECKER
ZIRKULÄRE REALITÄT

FRANK T. BITTERHOF
DIE OFFENBARUNG - THE PRISONER ALS BLU-RAY

M. KEITH BOOKER
DER POSTMODERNE PRISONER

TIM BOURNE
DIE SECHS-IDENTITÄT (INTERVIEW)
MICHAEL BRÜNE
EPISODEN-TRANSSKRIPT "DIE ANKUNFT"
AUF DIE REIH GEBRACHT (2) DIE REIHENFOLGE

DIE ANTHONY-SKENE-TRILOGIE
MARTIN COMPART
SOAPS: FERNSEHSERIEN...

ANTHONY DAVIS
PRISONER PRESS LAUNCH 1967

PATRICK DUCHER
JE NE SUIS PAS UN NUMÉRO, JE SUIS UN HOMME LIBRE!

ROBERT FAIRCLOUGH
POP UND POLITIK

HOWARD FOY
ES WAR EINMAL EIN TRIP...

B. FRANK
McGOOHAN & BOND

CAROLINE FUCHS
REALITY AND SIMULATION IN THE PRISONER

GUILLAUME GRANIER
SCHÖNER TAG! - SPÄTER REGNET ES.

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ORSON WELLES: DER PROZESS

WHAT IT MEANS, NOT WHAT IT SAYS
HELGA HELLER
PORTRÄT EINES EXZENTRIKERS

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...IM INTERVIEW

MAX HORA & ROGER LANGLEY
6 PRIVATE - DAS HAUS VON NUMMER SECHS

HARALD KELLER
WIR SEHEN UNS - WIEDER

ÜBER NOWHERE MAN

NUMMER SECHS
INTERVIEW MIT BERND RUMPF

ROGER LANGLEY
(ZEIT-) REISE NACH PORTMEIRION

PRISONER'S PORTMEIRION:
DER ORIGINALSCHAUPLATZ
BÜHNENSTÜCK -
SET PIECE: DIE STUDIOBAUTEN
WARUM HABEN SIE SICH ZURÜCKGEZOGEN?

FINAL CUT: MYSTERIUM DER FEHLENDEN SZENEN

PUTTING THE PRISONER IN ORDER (3) DIE REIHENFOLGE

COOL CUSTOMER - PROFIL: GEORGE MARKSTEIN

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NUMMER 6 ODER DAS GESPENST DER FREIHEIT

KEVIN PATRICK MAHONEY
DER ANARCHISCHE PRISONER

PATRICK McGOOHAN
DAS TROYER-INTERVIEW

DAS LA-TAPE

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RUHM WIRD MICH NIE ZUM GEFANGENEN MACHEN

INTERVIEW MIT BILL KING
DER MANN HINTER NUMMER 6

BBC-INTERVIEW MIT SIMON BATES
DIE FIGUR IST NATÜRLICH REIN FIKTIV

RICK McGRATH
35th ANNIVERSARY DVD-SET

MARY MORRIS, NORMA WEST
INTERVIEW MIT TOM WORRALL

JANA MÜLLER
ZUFÄLLIGE ENTDECKUNG UND DANN NOCH EIN IRRTUM

"DER SCHWARM"

HORST NAUMANN
INTERVIEW MIT UWE HUBER

STEVE RAINES
...IM INTERVIEW

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STUDIO DAYS: THE MGM BACKLOT

CHRIS RODLEY
DAS EISBERG-SYNDROM - SIX INTO ONE...

INTERVIEW MIT GEORGE MARKSTEIN

ZIAUDDINE SARDAR
WIR SEHEN UNS! - DIE POSTMODERNE UND DAS ANDERE

WARNER TROYER
INTERVIEW MIT PATRICK McGOOHAN

CHRISTOPH WINDER
ICH BIN KEINE NUMMER, ICH BIN EIN MENSCH

VALARIE ZIEGLER
THE PRISONER'S SHADOW SIDE

 

The Prisoner Nummer 6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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BLICK: BILDER

AUS WALES

   
   
   

THE MOUNTAINS...

MOUNT SNOWDON

1991, 1996 Der höchste berg in Wales ist mit 1.085 metern der Snowdon. Der walisische name ist "Yr Wyddfa" - "grab, gruft". Er erhebt sich im gleichnamigen Snowdonia National Park und ist sagenumwoben. Verschienen quellen zufolge soll könig Arthur hier gestorben sein, und tafelrundenritter Bedevere soll dessen schwert Excalibur im see Glaslyn versenkt haben. Die begonnene bergbesteigung zu fuß endete, das ziel fest im blick, mit vorzeitigem abbruch. Alternativ kann man von Llanberis aus die zahnradbahn benutzen, ein schweizer modell.

2017 Mount Snowdon. Ein paar höhenmeter nur fehlten, so nah kam ein teil der convention-reisenden dem gipfel bei ihrer bergbesteigung, und das ist durchaus wörtlich zu nehmen: zu fuß. Bahnfahrkarten waren für den tag keine mehr zu bekommen, auch nicht talwärts. Auf dem bild rechts oben wie unten, gerade noch zu erkennen: der see Llyn Padarn mit der talstation in Llanberis.

THE SEA...
THE BEACH...

TRAETH BACH VOR PORTMEIRION MIT YNYS GIFFTAN

1991, 1996 Der Traeth Bach, der "kleine strand", ist teil des überflutungsgebiets vor Portmeirion. Das mündungsgebiet verschiedener flüsse wie des Glaslyn und des Dwyryd erstreckte sich vor dem bau des eisenbahn- und straßendamms The Cob im jahr 1811 noch rund 12 kilometer weit ins hinterland. Die stadt Porthmadog entstand aufgrund der landgewinnung nach dem dammbau.

Wacht man in Portmeirion auf, ist der blick auf die bucht vor der kaimauer des hotels immer unterschiedlich, mal mit, mal ohne wasser. Bei ebbe kann man in den prielen baden oder auf feinstem sand um die halbinsel herum spazieren gehen, bis zur von Sir Clough Williams-Ellis, dem gründer von Portmeirion, errichteten imitation eines leuchtturms.

Bei ebbe zu fuß erreichbar ist die kleine unbewohnte insel Ynys Gifftan. Jahrzehnte nach ihrer zerstörung wurden vor der insel überreste der "Amis Réunis" gefunden, das schiff, an das heutzutage das Steinboot erinnert. Wie immer in gegenden mit ebbe und flut gilt es, auf die gezeitenuhr zu achten, um nicht vom zurückfließenden wasser überrascht zu werden.

PORTHMADOG: MIT DER FFESTINIOG-RAILWAY NACH BLAENAU FFESTINIOG UND ZUR SCHIEFERMINE VON LLECHWEDD

Die Ffestiniog-Railway ist eine von mehreren schmalspureisenbahnen in Wales, die früher dem schiefertransport dienten. Die linie startet und endet in Porthmadog. Eine fahrt, mit oder ohne dampflok, ist ein erlebnis. Die Ffestiniog-linie wurde in den vergangenen jahren immer weiter ausgebaut.

Der ort Blaenau Ffestiniog mit der Llechwedd-schiefermine ist von abraumhalden förmlich eingekesselt. Die führung durch die mine schildert die harten arbeitsbedingungen des abbaus. Demonstriert wird auch, wie schieferplatten zugeschnitten werden und welchem zweck sie dienen. Der abtransport des schiefers zum verschiffungshafen in Porthmadog erfolgte in alten zeiten auf ebenso einfache wie geniale art und weise. Zunächst zogen dampflokomotiven die leeren waggons zur mine. Nach der beladung ließ man den zug dann völlig antriebslos bergab rollen. Zwei bremser sorgten lediglich dafür, dass die geschwindigkeit nicht zu groß wurde (etwa 24 km/h) und der zug in den kurven entgleiste. Im internet findet man unter den begriffen "gravity train wales" eine BBC-reportage.

MEHR: WALES
BLICK: BILDER NUMMER 6 - PRISONER CONVENTION

MEHR: VILLAGE STORY BOOK
PORTMEIRION: BAUTEN IN BILDERN
VILLAGE TAXI: FAHREN SIE MICH SO WEIT SIE KÖNNEN

STRECKENPLAN DER FFESTINIOG RAILWAY
VIELE WEGE NACH WALES UND PORTMEIRION

MITTELWALES: MYNACH FALLS, DEVIL'S BRIDGE UND
DIE BEEINDRUCKEND STEILE JACOB'S LADDER

Drei brücken, aus dem 11./12., dem 18. und dem frühen 20. jahrhundert, überspannen den fluss Mynach, der hier in fünf kaskaden über 90 meter in die tiefe stürzt und dort in den fluss Rheidol mündet. Die unterste und älteste brücke soll der sage nach vom Teufel selbst erbaut worden sein. Eine extrem steile treppe mit über 100 stufen, die "Jakobsleiter", führt hinunter in das naturschutzgebiet, das gegen eintritt besichtigt werden kann.

MITTELWALES: STANDSEILBAHN AUF DEN CONSTITUTION HILL IN ABERYSTHWYTH, CONWY UND EIN HÄSSLICHES HAUS

Die stadt Aberysthwyth ("mündung des flusses Ysthwyth") hat eine universität und ist bindeglied zwischen dem norden und dem süden von Wales. Sie wird dominiert von einer gut zwei kilometer langen strandpromenade an deren einem ende sich die festungsruine Aberysthwyth Castle aus dem späten 13. jahrhundert befindet, am anderen ende die 1896 eröffnete, 1921 elektrifizierte standseilbahn beginnt, die auf das ausflugsziel Constitution Hill führt. Dort oben befindet sich eine camera obscura.

Die herkunft des namens "The Ugly House" (walisisch: Ty Hyll) bei Capel Curig ist nicht sicher geklärt, ebenso wenig, wann genau es gebaut wurde und von wem. Mythen ranken sich darum. Sein markenzeichen sind die extrem großen und grob behauenen steine, aus denen es besteht.

Und obwohl man sich bei fahrten durch Wales, von der region um den Mount Snowdon abgesehen, "nur" einige hundert meter über dem meeresspiegel bewegt, hat man den eindruck, über der baumgrenze zu sein, so kahl und wüst erscheint die landschaft stellenweise. Schon nach der nächsten straßenbiegung kann sich das ändern und man durchquert einen der wenigen reste von richtigem wald, der den jahrhundertelangen kahlschlag für kriegsschiffe, bergwerke, häuser, brennholz usw. überlebt hat.

Die festung und stadt Conwy oder walisisch: Aberconwy ("mündung des flusses Conwy") mit ihren acht türmen wurde von könig Edward I. im 13. jahrhundert als zeichen der eroberung von Wales durch die Briten erbaut. Unmittelbar vor der festung erhebt sich heutzutage die 1826 von Thomas Telford errichtete markante hängebrücke. Am hafen findet man das mit nicht einmal sechs quadratmetern grundfläche angeblich kleinste (aber zweistöckige!) haus Großbritanniens.

Die stadt Beaumaris auf der insel Anglesey beherbergt eine große von könig Edward I. errichtete, jedoch nie fertiggestellte burganlage aus dem 13. jahrhundert, die sehr gut erhalten ist. Vom pier aus hat man über die Menai Street hinweg einen blick auf die britische hauptinsel. Bei schönem wetter kann man sich hier sogar in mediterranen gefilden wähnen.

SCHMALSPURBAHN
IMPRESSIONEN

FFESTINIOG RAILWAY, WELSH HIGHLAND RAILWAY

FOTOS VON MARC CHRISTIANSEN, MICHAEL KIMPEL, JÜRGEN STAEDER, ARNO BAUMGÄRTEL

KLEINE PANORAMEN

BATTERY SQUARE

BLICK VOM PANTHEON

TRINITY, NEPTUNE UND ANGEL

DIE HÄUSERZEILE GEGENÜBER DER HERCULES HALL (FOTO: MARC CHRISTIANSEN)

TRAETH BACH UND DAS HOTEL

BLICK VON DER BATTERY-TERRASSE

"6 PRIVATE" MIT PIAZZA

BLICK VON DER BRISTOL KOLONNADE, LINKS: "6 PRIVATE" (FOTO: MARC CHRISTIANSEN)

VOM CENTENARY GAZEBO

DAS KAISERPANORAMA

PORTHMADOG

BLICK VON DER GARTH ROAD ("PORTHILL")

MOUNT SNOWDON

NOCH EIN KAISERPANORAMA (FOTO: MARC CHRISTIANSEN)

YOUR VILLAGE...

MIT DEM ZUG VON BIRMINGHAM NACH PORTMEIRION

2011 Die anfängliche skepsis über die mit viereinhalb stunden sehr lange reisedauer mit dem regionalzug weicht schnell der begeisterung. Am flughafenbahnhof von Birmingham steigt man in den zugteil in richtung Pwllheli. Zunächst passiert der zug Birmingham New Street, hier wäre man mitten in der city. Aber es geht ja weiter. Die reise führt über Wolverhampton und Shrewsbury nach Welshpool, durch zum teil charmant verwitterte viktorianische bahnhöfe und überwiegend grüne hügellandschaften. Marode industrieanlagen des 19. jahrhunderts wechseln sich unterwegs mit neuansiedlungen ab. Hinter Welshpool werden die verkehrs- und hinweisschilder zweisprachig. Und in Dovey Junction (Cyffordd Dyfi) wird der zug geteilt. Auf diesem mitten in der landschaft befindlichen bahnsteig, in der sprichwörtlichen pampa, möchte man ungern vergessen zurückgelassen werden. Ein zugteil fährt nun in richtung Aberysthwyth weiter, der andere nach Pwllheli - schöne walisische ortsnamen wie z.b. auch Tygwyn oder Llwyngwril, die einem unterwegs begegnen. Kurz darauf, nach insgesamt rund zwei stunden fahrt, hat man die walisische küste erreicht. Ab hier sollte man in fahrtrichtung links am fenster platz nehmen und die fahrt hautnah an der küste entlang genießen! Die zugstrecke führt um das gesamte mündungsdelta der flüsse Glaslyn und Crigyll herum.

PORTMEIRION: BAUTEN IN BILDERN

Etwa auf der höhe von Talsarnau erblickt man auf der gegenüber liegenden seite - halb fata morgana, halb naturtheater: Portmeirion. In Minffordd heißt es aussteigen, um ins Village zu kommen; eine gute viertelstunde fußweg zum Castell Deudraeth und noch einmal rund 10 minuten bis zum eingangsbereich. Eine station weiter ist man in Porthmadog.

WIEDERSEHEN IM VILLAGE

2013 Anfahrt auf Barmouth. Nach zwei jahren wieder auf der strecke nach Portmeirion. Die kleinstadt mit dem walisischen namen Abermaw liegt an der mündung des flusses Mawddach. Der zug rollt relativ langsam über die rund 300 meter lange brücke in den bei urlaubern und wassersportlern beliebten ort. Je nach sonnenstand und gezeiten bieten sich hier reizvolle ausblicke und fotomotive. Aber der halt ist nur kurz. Der nächste sehenswerte ort hinter Barmouth ist Harlech mit seiner imposanten burgruine aus dem 13. jahrhundert, ebenfalls zeugnis der eroberung von Wales durch die Briten. Diese strategisch bedeutsame burg befand sich zum zeitpunkt ihrer errichtung, man mag es kaum glauben, auf dem felsen direkt über dem meer, das heute wenigstens einen kilometer entfernt ist; ein natürlicher prozess aufgrund von angeschwemmtem sediment. Vom zug aus jedoch blickt man auf kaum mehr als eine mächtige außenmauer; leider keine gelegenheit zur besichtigung. Im zug, nunmehr am frühen nachmittag, mischen sich schüler mit einheimischen pendlern und touristen.

Es gibt bessere reisezeiten für Wales als mitte März, aber man kann glück haben und erlebt den vorfrühling mit sonnenschein. Auch möglich ist dauerregen, sogar schnee, und das nicht nur auf den höhen um Portmeirion herum. Der ort selbst ist windgeschützt mit einem fast mediterranen mikroklima. Unbestritten, im sommer sieht the Village am besten aus.

UND MEHR VILLAGE...

2015 Mittlerweile das fünfte mal in Wales. Wann immer es geht, gilt es, ein stückchen mehr an eindrücken von außerhalb der PRISONER-convention mitzunehmen; die zeit dafür ist kurz genug. Das kann ein rundgang durch Porthmadog sein mit einer partie am hafen und bei ebbe, oder der weg nicht ganz bis zum nachbarort Borth-y-Gest und wieder zurück, wo man an einer stelle den leuchtturm von Portmeirion erblicken kann; hier im rechten bild genau in der bildmitte wenigstens zu erahnen.

Oder ein spaziergang am sonntagvormittag in der frühlingssonne, einmal Cob und zurück. Der wind, kalt und stürmisch, pfeift über den circa 1,3 km langen eisenbahn- und straßendamm zwischen Porthmadog (bild rechts, im hintergrund) und Minffordd. Auf der einen seite das meer, sofern gerade flut ist, auf der anderen das nur teilweise überflutete marschland; der blick geht in richtung Mount Snowdon. Auf einem schild der name der region, nach der die frühere grafschaft Merionethshire benannt war. Den weg zurück nach Porthmadog auf einen kaffee nimmt man am besten auf dem landeinwärts und somit auf der windgeschützen seite des dammes

gelegenen rad- und fußweg. Wer will, kann den weg von Portmeirion nach Porthmadog komplett zu fuß zurücklegen. Je nach persönlichem tempo muss man dafür eine gute stunde veranschlagen. Man folgt einfach der straße zwischen Minffordd und Porthmadog und erreicht den Cob. Vielleicht reizvoll, aber zumindest ohne erlaubnis nicht möglich ist es, querfeldein über den landrücken der halbinsel, über wiesen und felder nach Porthmadog zu marschieren.

Am ende des fußwegs das "Boston Lodge" genannte betriebswerk der Ffestiniog Railway, deren startbahnhof im nahen Porthmadog ist. Mit etwas glück wird man in nächster nähe von einer der schmalspur-dampfzüge der Ffestiniog Railway oder der Welsh Highland Railway passiert. Und was für autofahrer gilt, sollte man sich als reisender mit der schmalspurbahn erst recht vornehmen: langsam, hier ist der weg das ziel!

ONLY LOCAL:
RUND UMS VILLAGE

2017 Nach wiederum zwei jahren auf der PRISONER-convention, und heute am sonntagmittag eine auszeit. Ein gang durch den "gwyllt" genannten wald, der einen gutteil der halbinsel bedeckt, steht an.

Die vom fußweg auf meereshöhe aus noch imposanter wirkenden gebäude Campanile, Dolphin, Government House auf dem steilfelsen sowie die Battery Steps bleiben zurück. Sonnenschein rundherum, aber frisch die luft, und die wege sind schlüpfrig vom regen zuvor.

Der weg führt vorbei am eigentlichen hotel, das in der serie das altenheim war, am "Steinboot" und in richtung White Horses. Die frühere schmiede war die unterkunft, in der Patrick McGoohan 1966 übernachtete. Direkt nebenan der Observatory Tower mit der Camera obscura, die aber nicht jederzeit zugänglich ist. Die schroffen felsen liegen bei ebbe trocken, und man könnte weit auf den ästuar hinauslaufen. An dieser stelle wurden aufnahmen für die episode "Schachmatt" gemacht. Die verbleibenden priele sind im sommer ideal zum baden. An der äußersten spitze der halbinsel - an der zu Portmeirion gehörenden spitze der halbinsel - steht der leuchtturm, kurz schauplatz in "Die Ankunft". Der "leuchtturm", eine augentäuschung aus der distanz, ist ein hohler stahlblechzylinder mit einer haube und kaum mehr als vier meter hoch. Ein spleeniger einfall wie manches andere hier.

Es geht in den wald hinein, wo mächtige blühende rhododendren- und kameliensträucher den gewundenen und größtenteils überwachsenen pfad säumen. Man wandelt - wie poetisch das bild - auf ihren den boden bedeckenden blütenblättern. Die gewächse sind überall. Dazwischen bäume wie skulpturen mit rötlichem stamm oder mit moos bewachsen. Unzählige besucher haben in morsches totholz gesteckte geldmünzen hinterlassen. Verlaufen kann man sich hier nicht, aber doch unbeabsichtigt steht man plötzlich oberhalb des hotels. Dort am hang ein seltsames bauwerk, ein turm ohne ersichtliche funktion, aber auch keine ruine. Wahrscheinlich ein alter taubenschlag, wie später zu hören war. Nun wieder an der Hercules Hall; ein stück weiter dahinter sollte man erneut bergauf gehen, am audio-visuellen

zentrum vorbei, wo man Sir Clough Williams-Ellis über Portmeirion erzählen zuhören kann. So kommt man zum aussichtspunkt mit dem kaiserpanorama von Portmeirion: dem Centenary Gazebo. Den pavillon gibt es erst seit 1983, von Cloughs tochter Susan erbaut. In der entfernung erreicht der wahlkampfumzug die Piazza, "Six for Two, Six for Two..." tönt es herüber. Ohne teleobjektiv aber kein fotoobjekt. Und just zu diesem zeitpunkt passieren erstaunte zaungäste in kanus den schauplatz der inszenierung vor dem hotelgebäude auf dem fluss Dwyryd, dessen bett auch bei ebbe nicht immer komplett trockenfällt.

Hier, neben dem pavillon befinden sich nach burgruine aussehende mauerreste und eine uralte verrostete eiserne kanone. Die mauern wurden aber wohl erst nach der gründung Portmeirions künstlich angelegt. Immerhin stand in der nähe und in grauer vorzeit einmal die burg von Sir Cloughs vorfahren. Weiter hinein in den wald gelangt man an verwunschene teiche mit seltsamen wie von aliens hier am ufer implantierten gewächsen, wahrscheinlich farne. Mindestens zwei weitere, etwas verwitterte pavillons gibt es hier und einen größeren teich mit einem pavillon sowie einer hölzernen brücke im chinesischen stil. Ohne zweifel, den halben tag könnte man hier verweilen. Nur ein paar meter weiter "bewacht" eine übergroße, aus holz gehauene hundestatue den hundefriedhof, den Dog Cemetery, der früheren grundstücksbesitzerin, von der man sagt, sie habe ihren hunden hinter einem paravent sitzend

vorgelesen. Dem anschein nach wird der friedhof hin und wieder genutzt. Veränderung geschieht also auch hier, wie das 2016 neu angelegte permanente schachfeld neben der Piazza. Und so ist die letzte ruhestätte von, unter anderen, Sally "our darling standard poodle" ebenso wenig wie der ort Portmeirion selbst aus der zeit gefallen. Aber erzählen lassen wir es uns ja gern.

VIELE WEGE NACH WALES UND PORTMEIRION
BLICK: BILDER NUMMER 6 - PRISONER CONVENTION

MEHR: VILLAGE STORY BOOK
PORTMEIRION: BAUTEN IN BILDERN
VILLAGE TAXI: FAHREN SIE MICH SO WEIT SIE KÖNNEN

Wales-bilder, soweit nicht anders genannt, videosequenz: Arno Baumgärtel. Unterschiede in der bildqualität resultieren aus dem scannen von papierabzügen bzw. dias und neuen digitalaufnahmen. Um bilderklau vorzubeugen, werden hier keine großformatigen fotos veröffentlicht. "Honi soit qui mal y pense."


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