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DER ANARCHISCHE PRISONER

Von Kevin Patrick Mahoney

"The Anarchic Prisoner" ist weit über 25 jahre alt. Patrick Mahoney setzt sich mit der serie NUMMER 6 unter (post-) strukturalistischen vorzeichen auseinander, deren theoretische grundlagen in den schriften von Roland Barthes, Jacques Lacan und Michel Foucault liegen, um nur die prominentesten zu nennen.

   

Mahoneys text ist gleichermaßen ein analytischer wissenschaftskritischer diskurs, der seinen aufbau bestimmt, der bisweilen sprunghaft, dissoziativ wie eine collage-montage strukturiert ist. Viele hier ausgelassene verweise hätten einerseits relativ weit weg vom thema NUMMER 6 geführt und andererseits zwecks besserem verständnis einen unverhältnismäßig großen anmerkungsapparat nötig gemacht. Das original besteht aus sechs teilen plus bibliografie, zitate sind in eigenen anmerkungen belegt. Diese übersetzung nimmt sich die freiheit, großzügiger mit den quellangaben umzugehen und mag dabei im vergleich zum original arg kondensiert erscheinen. Ich bitte das nachzusehen.

Als methode benutzt Mahoney die form eines zwiegesprächs, das durch die kürzung etwas gelitten hat. Dessen gesprächspartner sind, ganz passend, eine interrogative "Nummer 2" sowie eine "Nummer 9190771", wobei man in letzterer auch das alter ego des autors erkennen kann, aber nicht muss. Das wiederrum ist gegenstand seiner erörterung: Im optimalen fall sähe der "autor" sich, wie Michel Foucault, eher als derjenige, der sich gern "verstohlen in den diskurs eingeschlichen" und den text letztlich nur zu papier gebracht hätte.

NUMMER 6 wurde 1967/68 von ITV gesendet. Produziert wurde die serie von Everyman Films, die firma von David Tomblin und dem star, Patrick McGoohan. Lord Grades unternehmen ITC finanzierte die produktion. McGoohan hatte ursprünglich nur sieben episoden im sinn, aber Grade überredete ihn zu mehr, um ein besseres produkt für die US-networks zur verfügung zu haben. Ein jahr nach produktionsbeginn waren erst 13 episoden fertig (während im gleichen zeitraum von der serie DER MANN

AUS DEM ENGLISCHEN VON ARNO BAUMGÄRTEL

MIT DEM KOFFER 30 folgen hergestellt worden waren; mehr...). Außerdem "begannen gerüchte über McGoohans unberechenbarkeit zu kursieren." (1) In einem verzweifelten versuch, die serie besser verkaufen zu können, wurden vier weitere episoden hergestellt. Dieser rettungsversuch ging schief.

NUMMER 6 bleibt ein bitterer kommerzieller fehlschlag..., worunter McGoohans karriere ganz sicher gelitten hat, und seine firma Everyman Films wurde 1974 mit über 63.000 Pfund schulden abgewickelt (2). Dennoch, trotz dieser wirtschaftlichen pleite ist NUMMER 6 nicht von der bildfläche verschwunden. Da gibt es etwa seit über 20 jahren einen fanclub SIX OF ONE (anm.: mit zwischen 1.500 und zeitweilig 3.000 mitgliedern). ... Fast 30 jahre nach der erstsendung hat die serie nach wie vor genügend ausstrahlung, um trägermedium für hochkarätige werbung zu sein (anm.: in den späten 90er jahren ein werbespot für Renault).
Den fans ihrerseits scheint das lob nicht auszugehen, mit dem sie das programm anpreisen: "der größte science-fiction-film aller zeiten" oder "Für mich war - und ist - es die beste fernsehserie, die ich je gesehen habe." Für sie ist NUMMER 6 nichts weniger als ein kunstwerk: "Die liste der anspielungen scheint unendlich: Kafka, Orwell, Lewis Carroll, Chesterton werden am meisten zitiert. Wegen der traumähnlichen schönheit der bilder aber auch surrealistische maler wie Magritte." (8) ...

Nummer 9190771: Ich beabsichtige eine postmodernistische lesart von NUMMER 6. Was für ein besseres modell könnte man haben als eine fiktion nur über die natur der subjektivität and die freiheit des individuums! Wenn es in NUMMER 6 darum geht herauszufinden, "Wer ist Nummer Eins?", dann kann die antwort nur sehr weitreichend sein. In der psychoanalyse von Lacan gibt es so etwas wie ein kohärentes ego nicht. ... Tatsächlich könnte man Lacans version der ödipalen krise in der episode "Demaskierung" dramatisiert sehen: "Dem verlangen nach integraler ganzheit stehen erkenntnisse der linguistik, der psychoanalyse und des poststrukturalismus über die zusammensetzung des subjekts entgegen - nämlich, dass wir in vielfachem sinne immer neben uns stehen." (26) ...

NUMMER 6 ALS DISKURS
M. KEITH BOOKER: DER POSTMODERNE PRISONER

ZIAUDDIN SARDAR: DIE POSTMODERNE UND DAS ANDERE
ROBERT FAIRCLOUGH: POP UND POLITIK
MOOR LARKIN: ICH BIN EIN BERLINER
MEHR: KALTER KRIEG

Nummer 9190771: NUMMER 6 enthält viele einflüsse des gothischen (anm.: horrors, schauers): "Der gothische horrorroman ist am stärksten gekennzeichnet von mittelalterlichen gebäuden mit geheimen gängen und unterirdischen labyrinthischen passagen." (30) Zum beispiel, als der kleinwüchsige Butler in "Demaskierung" Nummer Sechs zu Nummer Eins führt, durch ein tunnellabyrinth unter dem Ort. Er benutzt einen großen schlüssel, um eine holztür zu öffnen (die sich aber als metallene erweist und sich automatisch öffnet!). Das gothische wurde also übernommen und in ungewöhnlicher weise, defamiliarisiert (wie die russischen formalisten sagen) verwendet. Ich weiß, dass eine szene zwischen der holz- und der metalltür geschnitten wurde. Aber man muss den filmschnitt selbst als kreativen prozess betrachten.
Schon ganz früh in "Die Ankunft" gibt es das erste beispiel. Nummer Sechs sieht ein zimmermädchen auf einem turm. Seine erste reaktion ist aber nicht, sie zu retten, sondern sie zu fragen, was sie da in seinem "heim, das sie daheim willkommen heißt" tut. Verfolgt man dies weiter, kommt man auf das Freudsche unheimliche (anm.: im original wortlaut), wenn man bedenkt, dass ja Nummer Sechs im Ort in einem simulakrum seiner eigener wohnung aufwacht: "heimelig vertraut, freundlich und angenehm... Dessen gegenteil beschwört das unbekannte, unangenehme, seltsame und fremde herauf." (31) Man kann durchaus sagen, NUMMER 6 startet mit den normen des gothischen (horror-) genres ... und kurz darauf begegnet er der waffe, mit der die verantwortlichen herrscher des Ortes die bewohner unterdrücken, Rover heißt er, ein großer weißer ballon.

Nummer 2: Nicht sonderlich furcht einflößend.
Nummer 9190771: Benutzen sie ihre fantasie. Pop. ...

Ein weiteres merkmal des gothischen ist die spaltung in das selbst und das andere (37). ...

Jede Nummer Zwei kontrolliert den Ort vom mittelpunkt des rmutterleibs aus. Auf einem bildschirm sieht man sich bewegende flüssigkeitsblasen, die den eindruck vermitteln, man wäre im innern einer gebärmutter. ...

Ein anderes inventarstück des gothischen ist das okkulte, mit seinen kristallkugeln und spirituellen sitzungen. Als der vormalige gefangene in "Demaskierung" die höhle von Nummer Eins betritt, geht er an einer reihe globen vorbei, jeder mit einer anderen darstellung der Erde. Nummer Eins dreht sich herum, mit einer kristallkugel in der hand, die Nummer Sechs enthüllt, dass er niemals frei sein wird. Nummer Sechs zerstört die kugel und reißt die maske herunter. Darunter zeigt sich der westliche eroberer, der alle anderen beherrschen wollte, als der verrückte degenerierte. Nummer Sechs sieht sich der schrecklichen wahrheit gegenüber, dass er sich selbst kaum gegenübertreten konnte. Wie kann man ein individuum sein, ohne andere zu unterwerfen?

Es ist möglich, NUMMER 6 mit dem film THE WIZARD OF OZ (DAS WUNDERBARE LAND) zusammenzubringen...
Nummer 2: Unsinn. Wie sollte THE WIZARD OF OZ irgendeine verbindung zu NUMMER 6 haben?
Nummer 9190771: Hüftknochen, schienbeinknochen... Ezekiel verbindet die knochen, die alten knochen! PRISONER-fans haben oft in vergleichen die serie mit anderen texten zusammengeworfen, und häufig willkürlich. Man versucht dann, den modelltext dafür zu benutzen, die vielen ungereimtheiten der serie zu erklären. ... THE WIZARD OF OZ und NUMMER 6 haben ganz ähnliche anfänge. Dorothy und Nummer Sechs werden bewusstlos gemacht und finden beim erwachen ihr zuhause in gewisser weise verändert vor. Für sie ist das doch irritierend, auch wenn beide zuvor dabei waren, sich von zuhause zu entfernen. Beide finden sich in einem seltsamen, farbenfrohen ort wieder, bevölkert von seltsamen, farbenfrohen bewohnern. Die architektur bei beiden ist bizzarr. Und beide sehen sich mit merkwürdigen kugelförmigen objekten konfrontiert, obwohl hier die gemeinsamkeiten aufhören. Dorothys rosarote kugel ist bei weitem gutmütiger. Und wo sie im verwunschenen wald von mechanischen vögeln mit leuchtenden augen beobachtet wird, wird Nummer Sechs im wald von statuen mit blitzenden augen überwacht.

VILLAGE-PANOPTISMUS I

Nummer 2: Nummer 9190771, alles sehr interessant, aber kaum welterschütternd.
Nummer 9190771: Im gegenteil, das kann erklären helfen, warum Nummer Sechs im gothischen genre die weibliche rolle übernimmt. Karen Langley (anm.: ehefrau von Roger, SIX-OF-ONE-koordinator und herausgeber des mitgliedermagazins "Free For All") schreibt, in den großen fan-diskussionen zeige sich das tabuthema sex - und wenn nur durch seine abwesenheit innerhalb der serie, wie auch durch die tatsache, dass manche behaupteten, das identitätsproblem der hauptfigur sei ein sexuelles (62). ... So ist das genre der episode "Demaskierung" vielleicht das der kritischen utopie, worin die eher kollektiven helden der sozialen veränderungen als randständige charakterisiert werden, die nicht dominant sind, weiß, heterosexuell oder chauvinistische männer, sondern weiblich, schwul, nicht-weiße und solche, die im allgemeinen kollektiv handeln (69). ...

Nummer 9190771: Jetzt zu meinem nächsten trick: Ich werde versuchen, NUMMER 6 mit Michel Foucault zu lesen.
Nummer 2: (Applaudiert enthusiastisch.)
Nummer 9190771: Ich danke ihnen. Gelegentlich scheint NUMMER 6 innerhalb der zeit, in der es entstand, völlig unsichtbar zu sein. Es gab schon viele fruchtbare analysen mit vergleichen zu James Bond (mehr...). Natürlich waren da auch andere einflüsse aus der kultur des Kalten Krieges als nur der spionageroman. Eine möglichkeit, den kulturellen kontext von NUMMER 6 zu untersuchen, ist Michel Foucaults wissenschaftstheorie. Danach liegen die ähnlichkeiten zwischen zwei künstlern einer zeit darin begründet, dass ihre arbeiten "völlig von den wissenschaftstheoretischen bedingungen (85a) abhängen. Im verhältnis zu einem manipulativen netz der macht finden abweichende sich in einer randposition wieder. Und gerade deshalb sind sie für die machterhaltung absolut notwendig. Man könnte NUMMER 6 so lesen, als abweichler. 1975 erschien eins der berühmtesten werke Foucaults: "Überwachen und Strafen", der untertitel: "Die geburt des gefängnisses". Und man kann es als theoretische grundlage für das Village (anm.: den Ort, an dem Nummer Sechs gefangengehalten wird) hernehmen. L.S. Kauffman referiert eine grundlegende zusammenfassung seiner theorie: "Foucault sagt, in der armee, der schule und dem krankenhaus werden körper zu maschinen abgerichtet (72). Mit Foucault gesprochen, bewirken all diese maßnahmen die herstellung gelehriger körper.
Ein eher offenkundiges beispiel wäre etwa die vorgetäuschte lobotomie an Nummer Sechs in "A Change Of Mind". Ebenso deutlich ist die armee- und schuldisziplin in "Pas de deux", wo Nummer Sechs jeweils in das stadium seiner sozialisation innerhalb dieser institutionen zurückgeführt wird. Das dilemma für Nummer Zwei besteht aber darin, dass er wie ein foltermeister "der regel gehorchen musste, dass, wenn der beschuldigte durchhielt und nicht gestand, er alle anklagen fallenzulassen hatte", was ein sieg für das folteropfer war (73). Das geständnis gehört zu Foucaults beliebtesten themen, ebenso ist es das bei den verschiedenen Nummer Zweien. ...

Foucault schreibt auch über die norm. Die norm entsteht durch eine unerbittliche erforschung jedes einzelnen subjekts. Im modernen zeitalter liegt die "schwelle der erfassung" (76) sehr tief. Wohingegen früher nur die wenigen privilegierten näher beschrieben wurden, geschieht das nunmehr mit jedem - jedem einzelnen. "Es handelt sich um eine methode der kontrolle und herrschaft" (77). Dabei werden so viele daten gesammelt, woraus schließlich eine fiktive norm erstellt werden kann, aus der alle unterschiedlichen individuellen schattierungen hervorgehen" (78). In der episode "Die Ankunft" findet Nummer Sechs zu seinem erschrecken heraus, dass es eine umfassende akte über ihn gibt. Ironischerweise stellen gerade die informationen darin den prozess dar, durch den er erst zu einem indiviuum wird. Also sind Nummer Sechs' versuche, ein "freies" individuum zu sein, ein widerspruch in sich, da es individuen, die noch nicht erfasst worden sind, nicht geben kann. ...
Eins der ersten dinge, die Nummer Sechs in "Die Ankunft" tut, ist, auf den kirchturm zu steigen. Als dann die glocke zur stunde schlägt, wird er fast taub. Eine art und weise, gefangene im zaum zu halten, ist, einen zeitplan aufzustellen, wie er in klösterlichen gemeinschaften praktiziert wird, um so "einen rhythmus herzustellen und für spezielle beschäftigungen zu sorgen, die eine wiederholende regelmäßigkeit schaffen", schreibt Foucault (83). ...

BENTHAMS PANOPTICON

Überwachung ist nötig, um die subjekte zu kontrollieren. Foucault widmet einen großteil seiner schrift Benthams konzept des panoptikums. Dies besteht aus einem hohen turm im zentrum des gefängnisses, von dem aus jeder gefangene zu jeder zeit beobachtet werden kann. Das panoptikum des Ortes befindet sich höchstwahrscheinlich im haus von Nummer Zwei, dem grünen kuppelgebäude. Es ist allerdings egal, wo das panoptikum tatsächlich steht, denn jede ecke des Ortes wird mittels kameras und radar überwacht. Der kontrollraum funktioniert perfekt: "Der insasse darf nie wissen, ob er in diesem moment überwacht wird, aber er muss sicher sein, dass es jederzeit der fall sein kann" (80). ...

Die episode "Demaskierung" unterscheidet sich deutlich von den vorhergehenden. Als zuschauer hört man überrascht die Beatles mit "All You Need Is Love" (mehr...) anstelle der kinderreime, die zuvor im mittelpunkt standen. Dieser eindruck wird von einem bericht Angela Carters unterstützt, die 1968 von bands aus den ärmsten gegenden Großbritanniens, wie etwa Liverpool, erzählte, wie erfolgreich diese die musik der schwarzen aus dem süden der USA adaptierten. Deshalb kann es kein zufall sein, dass Nummer 48 ein negro-spiritual, "Dry Bones", singt. McGoohan würdigte die renaissance der britischen popmusik auf spektakuläre weise. Angela Carter gibt auch einen möglichen grund dafür an, warum die kulturelle elite hippies nicht mochte. Sie beschreibt, wie sich eine ganze generation gegen den amerikanischen imperialismus wandte, insbesondere gegen den krieg in Vietnam.
Wie Kenneth Griffith, der Präsident (anm.: der versammlung in "Demaskierung"), sagt, ist "dieses verhalten gefährlich und trägt nichts zu unserer kultur bei, man muss es auslöschen." Hippies mögen individualistisch gesinnt sein, aber sie hatten kollektive überzeugungen. Vielleicht ist es ein hinweis auf Vietnam in "Demaskierung": als die rakete startet und Rover zerstört... Niemals ganz ohne angstvolle gedanken an den nuklearen holocaust ist diese episode mit dem (original-) titel "Fallout". Über der gesamten handlung dräut die rakete in diesem besonderen bunker. ...

Und doch, wie hilfreich Foucaults theorien bei der analyse von NUMMER 6 auch sein mögen, man kommt um die schlussfolgerung nicht herum, dass diese serie aus psychoanalytischer perspektive geschrieben worden sein muss. Und zwar durch die tatsache, dass Nummer Sechs in "Demaskierung" entdeckt, dass er von sich selbst gefangen gehalten wurde. Die ganze serie muss wie ein psychodrama interpretiert werden. ...

Patrick McGoohan hatte den hang, sein eigenes leben in seine arbeit einfließen zu lassen. So ist das geburtsdatum, das Nummer Sechs in "Die Ankunft" gibt, dasselbe wie McGoohans. Max Hora schreibt, "die epsiode "Pas de deux" lehnt sich dicht an McGoohans eigenes leben an" (121). ... NUMMER 6 hatte das potenzial, später erfolgreicher (als beim ende der erstausstrahlung; anm.) zu sein. Der erfolg dieser vielfarbigen serie wurde auch dadurch gehemmt, dass sie bei der erstsendung nur schwarzweiß war. ... Bis 1984 (passenderweise) musste NUMMER 6 warten, bis man sie zur gänze würdigen konnte. ... Wenn jemand die autorenschaft beim fernsehen beanspruchen kann, dann McGoohan. Bei drei episoden hatte er einen nie zuvor gekannten einfluss, nicht nur als hauptakteur, sondern auch als ausführender produzent, autor und regisseur. ... Nummer Zwei unternimmt im "embyoraum" einen psychoanalytischen versuch, das leben von Nummer Sechs zu erforschen. ... Als lehrer versucht er ein geständnis zu erlangen. ... Nummer Sechs erlebt in form einer regression noch einmal einen zwischenfall an seiner schule, er weigert sich sich jedoch zu verraten, wer im unterricht geredet hatte.

VILLAGE-PANOPTISMUS II

McGoohans großer einfluss auf die produktion von NUMMER 6, besonders seine regiearbeit, rechtfertigt wahrscheinlich, die autorentheorie zu vertreten. Diese wurde ursprünglich in der französischen zeitschrift Cahier du Cinéma entwickelt. Das konzept basiert auf der "mise en scène": "all die verschiedenen elemente, die für die etablierung einer filmischen einstellung erforderlich waren" (136). Dazu wurden die arbeitsweisen verschiedener regisseure untersucht und warum die einen besser waren als andere. "Auteur" war der begriff, um einen einzelnen urheber eines films zu identifizieren. McGoohan führte jedoch bei nur vier der 17 episoden regie. Carraze und Oswald berichten, McGoohan habe bei seinen episoden auch die hilfe anderer regisseure erhalten: "Man kann sich nur schwer vorstellen, dass Don Chaffey tatenlos zugesehen und seinem freund nicht geholfen hätte" (137). "Demaskierung" z.b. wurde in einer solchen eile produziert, dass Kenneth Griffith seinen part (als versammlungspräsident; anm) selber schrieb. So unfertig war McGoohans drehbuch (138) - und daran kaum etwas von einem autorengott. Es gibt eine weitere dimension, denn "was filmkritiker oft sagen, ist der eindruck, dass der star eines films im endeffekt womöglich in seiner aussage liegt" (139). ... Und genau diese frage der autorenschaft brachte die produktion von NUMMER 6 zum zerreißen. In einem ITV-interview bestand George Markstein, der script editor, darauf, er sei der autor (143). Er habe die vorlage für den Ort geliefert. Als journalist hatte er einen ort in Schottland entdeckt, Invelair Lodge, wo die britische regierung während des Zweiten Weltkrieges personen mit sensiblem wissen festgesetzt hatte. Und ironischerweise spielt Markstein auch eine rolle in der öffnungssequenz jeder episode. Er ist der mann im unterirdischen büro, dem der agent seine rücktrittspapiere übergibt. McGoohans und Marksteins stürmische beziehung wurde demnach woche für woche auf den bildschirmen dramatisiert! Und das sollte sich als prophetisch erweisen, wenn auch die rollen umgekehrt waren, als Markstein vier episoden vor schluss verärgert das handtuch warf. Er schrieb: "Niemand will etwas über drehbuchautoren wissen, darsteller verkaufen eine serie ans publikum! Einer der gründe dafür, dass ich ging, war, dass er (McGoohan) die alleinige urheberschaft für jegliche kreative idee oder ein konzept von irgendjemand beanspruchte" (144).
Von NUMMER-6-fans wird McGoohans autorenrolle überaus betont. In ihrem eifer, so viel wie möglich über die herstellung der serie herauszufinden, übertreiben sie es jedoch. ... Ebenso gut könnte Sir Clough Williams-Ellis, der architekt von Portmeirion, Markstein die urheberschaft für den entwurf des Ortes bestreiten. Das modell der zusammenarbeit bei fernsehproduktionen ist also weit davon entfernt, perfekt zu sein. Eine lösung wäre vielleicht, wenn man fernsehproduktionen als "polyphonisch" (aus vielen stimmen bestehend) betrachten würde. Dies stammt aus Michail Bachtins literarischen kritiken, "um sich gegen mimetische und einstimmige vorstellungen eines textes" zu wenden (146). ... So erhielten alle an der herstellung von NUMMER 6 beteiligten ihren credit. Zudem, fernsehproduktionen lassen gewöhnlich keine individuellen stimmen von künstlern zu (vielleicht deshalb, dass sie so rar sind): "Man musste zugestehen..., dass genau diese einstellung, kommerzieller selbstmord, NUMMER 6 zu einem künstlerischen meisterstück werden ließ" (148).

VILLAGE-PANOPTISMUS III

Nummer 9190771: Bei der recherche über NUMMER 6 habe ich mir die episoden mehrmals angesehen. Und jedes mal ergab sich eine neue bedeutung. Die episoden blieben dieselben, aber ich hatte mich verändert. Als ich zum beispiel 1984, im alter von 12 jahren, das erste mal "Demaskierung" sah, hat mich das schockiert und abgestoßen. Ich war nicht fähig, mich damit zu beschäftigen, um die episode zu verstehen. So etwas hatte ich im fernsehen noch nicht gesehen. 12 jahre später und nach einem halben jahrzehnt universitätsausbildung sieht es so aus, alb ob es viel mehr sinn ergibt. Genauso ist meine wertschätzung für die folge gewachsen. ...

Man mag nun argumentieren, dass diese lesart zu sehr auf der französischen theorie aufbaut. Es gibt jedoch innerhalb von SIX OF ONE, dem fanclub, "die französische abteilung, die drittgrößte nach Großbritannien und Nordamerika" (155). Patrick McGoohan schrieb "Demaskierung" im gedanken an Samuel Beckett, der auch eine große gefolgschaft in Frankreich hatte. Wenn "der text ein geflecht von zitaten ist, die unzähligen kulturellen zentren entstammen" (156), dann sind allerhand subversive lesarten erlaubt. "Der Tod des Autors" von Roland Barthes wurde 1968 veröffentlicht. In Frankreich wurde NUMMER 6 (anm.: LE PRISONNIER) 1968 gesendet (157). NUMMER 6 vermied einen schlüssiges ende - die erste einstellung ist genau dieselbe wie die letzte, Nummer Sechs in seinem sportwagen auf einem leeren highway. McGoohan selbst drückte es so aus: "Erklärungen verringeren das, worum es bei der sache ging: ein allegorisches rätsel, das die leute selbst deuten müssen" (158). Barthes schrieb, wahrhaftig revolutionär sei es, sich gegen festgelegte bedeutungen zu wenden (159). Wenn es also so einfach ist, die theorie von Foucault auf NUMMER 6 anzuwenden, könnte es dann sein, dass die serie die theorie beeinflusst hat? ...
Sean Burke allerdings macht den spielverderber bei der Barthes-theorie: "Der Tod des Autors" wurde 1967 geschrieben - und nicht, wie oft angenommen, im geiste der studentenbewegung - und zuerst 1968 in Frankreich veröffentlicht" (160). Tatsächlich jedoch, und ganz im sinne von Foucaults wissenschaftstheorie, konkretisieren sich solche ideen auch. Und sie erscheinen durchaus gleichzeitig auf der bildfläche.

Nummer 2: Und wie begründen sie ihre behauptung?
Nummer 9190771: Kam mir so, als ich mitten beim schreiben dieser dissertation war. In der Sunday Times erschien ein artikel von Bryan Appleyard, der einen bezug herstellte von NUMMER 6 zu DER SINGENDE DETEKTIV und den AKTE X (161).
NUMMER 2: Und wo ist dann ihr abschnitt über AKTE X?

Nummer 9190771: Wurde zu einer ex-akte.

Wenn es zeitweilig danach aussieht, dass schreiben über NUMMER 6 und kulturelle studien das gleiche sein könnte, dann vielleicht deshalb, weil sie ein gemeinsames thema haben: "'The Village' (anm.: der Ort) in NUMMER 6 könnte die welt als mikrokosmos sein. Und die gesamte serie ... wurde von Patrick McGoohan als 'sozialer kommentar' über gesellschaft allgemein bezeichnet" (162). Darum öffnet sich die tür zu Nummer Sechs' Londoner wohnung mit demselben automatischen summen wie die im Ort - in jeder gesellschaft wäre er ein gefangener. ...

VILLAGE-PANOPTISMUS IV

Lesen durchdringt jede menschliche tätigkeit. Wir lesen nicht nur bücher oder filme - wir lesen auch menschen. ... Die art und weise, wie wir bücher lesen, ist ähnlich der, wie wir menschen lesen - und alles andere auch. Wie sonst könnten wir glauben, wie Nummer Zwei in "Hammer oder Amboss", dass in der kuckucksuhr eine bombe wäre? Wir nehmen die körpersprache von Nummer Sechs als bedrohlich wahr. Wenn Lacans theorie davon spricht, dass wir alle uns innerhalb von sprache befinden, dann meint er nicht etwa die geschriebene oder gesprochene, französisch oder deutsch. Unsere wahrnehmung versteht viele sprachen.
Patrick McGoohan sagte über das publikum von "Demaskierung": "Die mehrheit erwartete eine art von James-Bond-oberschurken. Als sie dann das alter ego von Nummer Sechs bekamen, waren sie gar nicht glücklich. Sie... fühlten sich betrogen." (167) Lesen ist nichts passives, autoren von detektivthrillern wissen das. Niemand verschluckt einfach die worte auf einer seite: Man rennt ihnen nach, versucht, sein eigenes ende zu konstruieren. ... Für Jean-Paul Sartre muss das kunstwerk sich darauf verlassen, dass der leser es erkennt: "Der schriftsteller appelliert an die freiheit des lesers, mit ihm an seinem werk zu arbeiten... Man hat die absolute freiheit, das buch liegenzulassen. Aber wenn man es öffnet, übernimmt man eine verantwortung. ... Das kunstwerk ist ein wert, weil es ein appell ist" (169).

Man mag dieses existenzialistische konzept als unwissenschaftlich abtun, aber diese lesart von NUMMER 6 wollte sich an Barthes orientieren. Um wahrhaftig "revolutionär" zu sein, muss man, wie Nummer Sechs, "vernunft, wissenschaft, gesetz" zurückweisen. In dieser auseinandersetzung wurde versucht, so revolutionär wie jener text zu sein. Jetzt muss man nur noch ein schlüssiges ende vermeiden -

 

1) Alain Carraze, Hélène Oswald: The Prisoner, 1990/1995
2), 8) ebd.
26) L.S. Kaufman: The Long Goodbye, 1993
30) Gilbert Phelp: Varieties of English Gothic, 1983
31) John Tulloch & Manuel Alvarado: Doctor Who: The Unfolding Text, 1984
37) ebd.
62) Karen Langley: TV Zone No. 38, 1993
69) T. Moylan: Demand the Impossible: Science Fiction And the Utopian Imagination, 1986
72) L.S. Kaufman: Special Delivery; Epistolary Modes in Modern Fiction, 1992
73) Michel Foucault: Discipline And Punish (dt. Überwachen und Strafen)
76), 77), 78), 80), 83) ebd.
85a) Sean Burke: The Death And the Return Of the Author, 1993
121) Max Hora: The Prisoner Of Portmeirion, 1995
136) Rosalind Coward: Dennis Potter And the Question Of the Television Author, 1987
137) Alain Carraze, Hélène Oswald: ebd.
138) ebd.
139) Rosalind Coward: ebd.
143) Roger Langley: Cool Customer; ITV No. 10, 1996
144) ebd.
146) Sean Burke: ebd.
148), 155) ebd.
156) Roland Barthes: Image - Music - Text, 1977
157) Alain Carraze, Hélène Oswald: ebd.
158) ebd.
159) Roland Barthes: ebd.
160) Sean Burke: ebd.
161) Bryan Appleyard: Why We Need the Lies About the Secrets And Spies, 1996
162) Max Hora: ebd.
167) Alain Carraze, Hélène Oswald: ebd.
169) Jean-Paul Sartre: What Is Literature? 1950

Dieser beitrag wurde 2007 im mitgliedermagazin "Free For All" der Prisoner Appreciation Socity SIX OF ONE abgedruckt. Der originaltext unter http://www.authortrek.com/patrick_mcgoohan_page.html ist nicht mehr online.


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  "Wir sehen uns!" oder L'année dernière au Village · The Prisoner · Nummer 6

 

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