ARRIVAL
DIE ANKUNFT

 

DIESE EPISODE:

NÄCHSTE EPISODE:

 

 

Produktionsbedingte verzögerungen führen zu unterschieden in der US- und
GB-reihenfolge. Die deutsche weicht wiederrum und ohne ersichtlichen grund davon ab.
Die listung der episoden
entspricht der sog. englischen standard-reihenfolge.
Handlungslogisch betrachtet erfordern die episoden von NUMMER 6 keine zwingende abfolge. In praktisch allen ländern, in denen NUMMER 6 lief, gab es eigene reihenfolgen.

Mehr zur episodenreihenfolge...

 

 

"I AM NOT
A NUMBER.
I AM
A PERSON."

"SIX OF ONE,
HALF A
DOZEN OF
THE OTHER."

 

 
 

DREHBUCH: David Tomblin, George Markstein
REGIE: Don Chaffey
DEUTSCHE FASSUNG: Joachim Brinkmann
DEUTSCHE EPISODE nr. 1
DEUTSCHE ERSTSENDUNG: ZDF 16.08.1969

Mehr über den titel...

 

EPISODENWÜRDIGUNG

DARSTELLER UND
DEUTSCHE STIMMEN
KOMPLETTE BESETZUNG

Patrick McGoohan
Nummer Sechs
Horst Naumann
Angelo Muscat
Butler
ohne Sprechrolle
Duy Doleman
Nummer Zwei
n.n.
George Baker
neue Nummer Zwei
n.n.
Barbara Yu Ling
Taxifahrerin
n.n.
Christopher Benjamin Arbeitsvermittler
n.n.
Fenella Fielding
Radiostimme
Karin Kernke

Ein hochrangiger regierungsangestellter quittiert aus unerklärten gründen den dienst, übergibt sein kündigungsschreiben und fährt nach hause. Dort wird er betäubt und entführt. Nach dem aufwachen findet er sich in einem anheimelnden, aber merkwürdigen städtchen am meer wieder, das nur der "Ort" genannt wird. Eine verbindung zur außenwelt gibt es nicht. Der örtliche leiter stellt sich als "Nummer Zwei" vor, er will von ihm alles über seinen rückzug vom job wissen. Nach einem fluchtversuch trifft er auf eine neue Nummer Zwei, der agent erhält den namen "Nummer Sechs". Wer aber betreibt den Ort, und wer ist Nummer Eins...?

PLATZ 2 Geniale titelsequenz, viele location-szenen und die zauberkraft der tautologie, als man erfährt, dass der ort Der Ort, der strand Der Strand, das meer Das Meer... ist. Mehr davon!

Lesen Sie nur dann weiter, wenn Sie NUMMER 6 bereits kennen und sich näher mit hintergründen, der produktionsgeschichte, therorie und diskussion beschäftigen wollen. - Wir sehen uns!

Im spätsommer 1966 reiste die fernsehcrew mit viel ausrüstung für die außenaufnahmen nach Wales. Bewohner aus Porthmadog und umgebung wurden als statisten angeheuert und mit bunter kleidung, capes, pullovern ausgestattet. Man hatte viel glück mit dem wetter während der dreharbeiten. NUMMER 6 sähe völlig anders aus, wenn es wie die tage und wochen zuvor so regnerisch geblieben wäre. Informationen für die presse waren spärlich, kaum mehr, als dass Patrick McGoohan an einer neuen serie arbeitete. Sir Clough Williams-Ellis' kreation Portmeirion, der drehschauplatz, blieb alles in allem ein gut gehütetes geheimnis; tatsächlich bis zur letzten episode "Demaskierung", als der name des ortes in der danksagung des abspanns [anm.: nicht jedoch in der deutschen version] publik gemacht wurde.

Regieveteran Don Chaffey war für die aufnahmen der vier episoden vor ort: "Die Ankunft", "Freie Wahl", "Schachmatt" und "Die Anklage" verantwortlich. Bei den dreharbeiten später im studio übernahm Patrick McGoohan oft selbst die regie. Brendan J. Stafford war der chefkameramann. Es wurde auch filmmaterial gedreht, das immer wieder über die serie verstreut verwendet wurde. Die episoden "Die Ankunft" und "Freie Wahl" entstanden back-to-back. "Die Ankunft" war ursprünglich als klassische pilotepisode vorgesehen und hätte 90 minuten gedauert. McGoohan sagte später, etwa 20 minuten habe man herausgeschnitten, um die handlung zügiger zu gestalten.

MEHR: DIE "ALTERNATIVE ANKUNFT"
"DIE ANKUNFT": EPISODEN-TRANSKRIPT
REIHENFOLGE DER EPISODEN
INTERVIEW MIT DAVE BARRIE, SIX OF ONE-GRÜNDER

Die aufnahmen für das schachspiel gehörten zu den ersten, die überhaupt entstanden, erkennbar an abdrücken des schachbretts auf dem rasen. Außerdem experimentierte man mit einem fahrzeug auf dem chassis eines go-karts, aus dem einmal Rover, der gefürchtete automatisierte wachhund des Ortes, werden sollte. Wie bekannt, kam es ganz anders. Das mechanische vehikel war ungeeignet und wurde durch wetterballons ersetzt.

"Die Ankunft" gehört zu den persönlich am häufigsten gesehenen episoden der serie. Hier wird die exposition für alles nachfolgende geschaffen: die hauptfigur eingeführt und was mit ihr passiert; der schauplatz der handlung wird vorgestellt, der im original lediglich (aber doch auch ganz wörtlich) "the Village" heißt, was auf deutsch mit "Dorf" nur unzureichend übersetzt wäre. Vor allem aber ist es die ausbreitung der gesamtstimmung der serie, die man als "verschroben", "bizarr", "surreal" oder dann als prisoneresk bezeichnen kann.

Auch nach zigmaligem ansehen liegt ein eigentümlicher zauber gerade über diesen ersten minuten.

Noch ist der vorspann nicht zur titelsequenz geworden, sondern ein integraler bestandteil der handlung. Ein ganzes filmseminar könnte man mit der analyse nur dieser zweieinhalb minuten bestreiten. Wenige schnell geschnittene bildszenen, in fast allen nachfolgenden episoden wiederholt, erzählen, "was vorher geschah".
Noch endet die sequenz ohne den gesprochenen prolog, und der handlungsverlauf mit der ankunft des protagonisten am ort des geschehens beginnt, als
er, aus der betäubung erwacht, einen blick aus dem fenster wirft und aufgewühlt in seiner neuen behausung, ein nachbau der Londoner wohnung, auf und ab geht. Er tritt vor die tür und hinein eine mediterran anmutende umgebung. Da ist ein kirchturm, auf dem er glaubt, eine person zu sehen, also hinauf. Aber da ist niemand. Ein phantom? In mancher hinsicht ist die kleine szene bezeichnend; die serie - fiktion - und der drehschauplatz Portmeirion - realität - konvergieren: Nichts oder wenig ist, nach was es zunächst aussieht. Ein seltenes beispiel dafür, wann und wie ein schauplatz zu einem hauptakteur wird.

Vom kirchturm aus blickt er in die runde. Würde man stacheldraht und bewaffnete wachen sehen, wüsste man, woran man ist. Aber außer dem Ort, dem meer und den windgeräuschen ist da nichts. Es könnte ein sonntagvormittag sein. Wer schon in Portmeirion übernachtet hat, erkennt die stimmung wieder. Ein anflug von panik steht ihm ins gesicht geschrieben, die handkamera hält den moment nahezu dokumentarisch fest. Später, im gemischtwarenladen, wird sein blick für eine sekunde auf der landkarte ähnlich hin- und herirren. Die glockenschläge der turmuhr schrecken ihn auf.

Halbwegs durch die episode trifft der Gefangene auf eine neue Nummer Zwei, was zu einem der markenzeichen der serie werden wird. Ab jetzt ist er offiziell 'Nummer Sechs'. Seine erwiderung: "Ich bin keine nummer, ich bin ein mensch". Von Nummer Zwei bekommt er daraufhin das (englische) sprichwort zu hören: "Six of one, half a dozen of the other." So viel wie: 'Spielt doch keine rolle.' Die deutsche fassung überträgt sinngemäß korrekt: "Das eine schließt das andere
doch nicht aus."

Die inszenierung der ankunft aus der perspektive des protagonisten geht weiter. Wer hier nebenher zum beispiel die wäsche bügelt und sich dieser passagen entzieht, verpasst viel vom spezifischen flair der serie. Es gibt hier keine dialogische erklärungswut wie in den meisten als fernsehserien getarnten hörspieldramen, die wir kennen, nicht nur die aus jener zeit. Und nicht jede der anderen episoden ist derart gut aufgebaut.

Vom turm aus hatte der mann ein café gesehen. Er geht hin, spricht die kellnerin an, doch das gespräch bleibt seltsam in der schwebe: "Wo bin ich, wie heißt das hier?" Sie: "Wie das hier heißt...?" Und: "vielleicht ist der kaffee schon fertig..." Leerstellen, auslassungen. Immerhin, da ist ein telefon um die ecke, noch darf man hoffen, dass sich alles aufklärt. Es ist keine britische telefonzelle. Nur ein apparat ohne münzeinwurf in einer von einer gestreiften markise geschützten plastikkabine. "Welches amt ist das?" Kein amt. "Nummer bitte!" Er: "Ich möchte ein gespräch nach..." Die stimme: "Nur ortsgespräche." Wie seine nummer sei. Was für eine nummer? Er hat keine nummer. "Keine nummer, kein gespräch!" So ist das, sich drehen im kreis.

Noch immer ist im Ort niemand unterwegs, jedenfalls nicht sichtbar. Was tun? An einem stand mit der aufschrift "Information - Push and find out" drückt er einen der nummerierten knöpfe - ein rattern wie das vom parkscheinautomat an dem tag, als er ins parkhaus fuhr... Sodann motorengeräusche und neben ihm hält ein geländewagen-ähnliches fahrzeug, ein taxi, mit einer gestreiften stoffmarkise als dach. Das ging blitzschnell. "Wohin wollen sie?" fragt die asiatische fahrerin im ebenfalls gestreiften sweatshirt. Er ist zu verdutzt, um zu antworten, zögert. Sie: "Où désirez-vous aller?"

Er steigt ein. Warum sie französisch mit ihm gesprochen habe, will er wissen. "Französisch ist international", antwortet sie. Der Ort sei sehr kosmopolitisch. Man wisse nie, wo jemand herkomme. Tatsächlich hätte sie ihn für einen Polen oder Tschechen gehalten, sagt sie. Was die hier wohl zu suchen hätten, fragt er mehr sich selbst als die fahrerin, fest im glauben, nach wie vor in heimischen gefilden zu sein. 1966 lebten Polen und Tschechen normalerweise unerreichbar hinter dem Eisernen Vorhang. Sie mache nur fahrten innerhalb des Ortes, sagt die fahrerin und er: "Fahren sie mich so weit sie können." Wären da nur nicht die seltsamen umstände, die ihn überhaupt hierher geführt haben, es wäre eine schöne kleine sightseeing-tour durch teile des pittoresken Ortes; klassische architektur, statuen, springbrunnen, kopfsteinpflasterwege. Aber buchstäblich im kreis herum.

"Ich sagte ihnen ja, wir fahren nur im ort", so die fahrerin wie zur bekräftigung. Das taxi hält vor einem altmodischen gemischtwarenladen. Er geht hinein, ein glöckchen klingelt beim öffnen der tür. Der verkäufer in gestreifter kaufmannsschürze unterhält sich, den effekt des unvertrauten verstärkend, mit einer kundin in einer unverständlichen sprache [anm.: in der deutschen fassung jedoch auf deutsch]. Er wechselt ins englische, als sie das geschäft verlässt. Was er wünsche? Schon die frage ist lauernd. Einen plan der umgebung. Ähnlich der kellnerin übt sich der verkäufer in retardierung und wiederholung: "Schwarzweiß oder in farbe...?" Dann: "Einfach einen plan, aha..." Umständlich kramt er einen faltplan hervor. Doch schlau wird man daraus nicht. Verlegen bittet unser mann um eine größeren maßstab. "Aber nur in farbe und dann gleich viel teurer." Erneut auseinandergefaltet, doch da ist wieder nichts, was aufschluss über den aufenthaltsort geben könnte. Im gegenteil. Erst jetzt realisiert er die seltsamen landschaftsbezeichnungen:
the mountains,
the sea,
Your Village...
Als ob einem durch diese tautologie der boden unter den füßen weggezogen würde, der schock sitzt. Kurz macht panik sich breit. Nicht nur eine karte von diesem ort möchte er... Die gibt es nicht, keine nachfrage. Der verkäufer mutmaßt: "Sie sind neu hier, nicht?" Als hätte er es gewusst.

"Die frühen typischen episoden sind kurz und bündig, und außer 'Freie Wahl' stecken in ihnen weniger der McGoohan'schen injektionen als in später entstandenen. 'Freie Wahl' erscheint im vergleich tatsächlich vom inhalt her 'merkwürdiger' als 'Die Glocken von Big Ben', 'Die Anklage' und 'Schachmatt'. Diese drei
sind ohne regie- oder drehbuchcredits für den star. Das quartett der ersten vier entstandenen episoden hat aufgrund von [George] Marksteins, [David] Tomblins, Chaffeys und Staffords präsenz mehr von einem gemeinschaftswerk."
[SIX OF ONE mitgliedermagazin "Free For All" 1/2002]

"Wir sehen uns!" sind seine abschiedsworte, von einer gewissen handbewegung begleitet, als der mann das geschäft verlässt. Draußen ertönt eine lautsprecherdurchsage, die die bevölkerung vor regenschauern am nachmittag warnt und ankündigt, dass "zu ihrer freude" eiscreme zum verkauf komme: "...heute mit erdbeergeschmack." Der besondere geschmack des Ortes wird auch die zuschauer weiterhin begleiten.
Als der entführte - der Gefangene - ein zimmermädchen auf dem balkon seiner unterkunft sieht, eilt er nach hause, doch schon wieder - weg ist sie. Dafür klingelt das telefon, und er erhält eine einladung zum frühstück. Die männliche stimme: "Nummer Zwei. Das grüne kuppelgebäude."

Rund neun minuten, gut ein fünftel der gesamtlaufzeit dieser episode, sind bis hier vergangen. Wie der held tappt man selbst im dunkeln. Doch jetzt ist die exposition beendet und die handlung im eigentlichen sinn beginnt mit dem besuch bei Nummer Zwei. Der wird dem neuankömmling eröffnen, dass man sich schon "gewisse freiheiten" herausgenommen habe und was man von ihm wissen will: die gründe für seinen rücktritt vom dienst nämlich.

Er wehrt sich argumentativ, er sei bereits überprüft worden. Eine erschreckende erkenntnis offenbart sich: Der mann, der für uns gleich

Nummer Sechs sein wird, wurde bereits seit langer zeit abgestempelt, eingestuft, bewertet, abgewertet und nummeriert. Seine akte reicht bis zum babyalter zurück. Jetzt wird er gezwungen. "Das gibt ihnen das recht, ihre nase in meine angelegenheiten zu stecken?" bricht es aus ihm heraus. Womöglich war gar nicht sein rücktritt vom dienst der grund für die entführung, sondern man hätte ihn ohnehin aus dem verkehr gezogen?

Von Nummer Zwei wird er, per hubschrauber und zu fuß, auf eine tour durch den Ort - "eine kleine welt für sich" - mitgenommen. Man unterhält sich, treibt verbale scherze. Das dokumentarische an den szenen auf dem kirchturm wird hier in bildern des alltagsgeschehens im Ort wieder aufgegriffen. Nummer Sechs erfährt, zu welchen maßnahmen man greifen wird, wenn die geforderten informationen nicht geliefert werden. Ob bestellt oder nicht, Rover, der amorphe wachhund des Ortes zeigt zum ersten mal eindrucksvoll seine potenziell tödlichen fähigkeiten. Am ende steht ein halbherziger fluchtversuch, eine begegnung mit Rover auf dem strand und ein unfreiwilliger besuch im krankenhaus. Bei seiner entlassung erhält er die insignien des Village-daseins: neue bekleidung, in der man ihn von jetzt an immer sehen wird; einen personalausweis, eine kreditkarte, einen strohhut sowie einen anstecker mit der nummer "6" darauf. Keine frage, der anstecker fliegt mit verachtung in die ecke.

Was folgt, ist im grunde eine neue episode, eine neue Nummer Zwei, eine weitere handlung, ein erneuter, letztlich vergeblicher fluchtversuch und eine demonstration der möglichkeiten, über die der Ort verfügt. Auch eine reihe für die serie typischer irritierender bestandteile, surreale brechungen der ansonsten linearen handlung, werden einem als zuschauer hier begegnen.

Die fährten sind gelegt.

TEXT: Arno Baumgärtel

 

Written by: David Tomblin, George Markstein
Directed by: Don Chaffey

 

APPRECIATIVE EXAMINATION

ACTORS AND
GERMAN VOICES
COMPLETE CAST

Patrick McGoohan
Number Six
Horst Naumann
Angelo Muscat
Butler
non-talking role
Duy Doleman
Number Two
n.n.
George Baker
new Number Two
n.n.
Barbara Yu Ling
Taxi driver
n.n.
Christopher Benjamin
Labour Exchange Manag er
n.n.
Fenella Fielding
Radio voice
Karin Kernke

A high-profile government agent suddenly leaves his position for reasons unknown. After handing in his letter of resignation he is made unconscious by gas spilled into his flat by an ominous undertaker. Awake again he finds himself in a beautiful but curious little seaside resort known only as "the Village. As he is soon to learn there is no way to get out of the Village. He meets the Village leader "Number Two" who wants to know all his reasons why he resigned from his job. After a failed escape attempt he encounters a new Number Two and is then assigned the name "Number Six". But, then, who operates the Village and who is Number One...?

RANKED 2nd: A brilliantly made title sequence, lots of location scenes and the magic power of tautology when we get to know that the village is The Village, the beach is The Beach, the sea is The Sea... Let's have more of it!

Don't read any further unless you know THE PRSIONER already and you want to delve more indepth into theoretical discussions and facts around the history of the production. - Be seeing you!

In late summer of 1966 the television team, along with quite a lot of technical equipment, travelled to Wales to do the exterior shooting. Local people from Porthmadog or the surrounding area were hired as extras. They were supplied with colourful clothing such as capes and pullovers. The production crew was lucky as there was now sunny weather. In fact, THE PISONER would have look very different if the rainy weather had continued. Press information had been scarce. Hardly more was known than the fact that Patrick McGoohan was working on a new series. Also, the site of filming, Portmeirion, Sir Clough Williams-Ellis' creation, would remain a well-kept secret until the credits of the final episode "Fall Out" where the name of the location was eventually revealed (however, not in the German version).

Veteran director Don Chaffey was at the helm of the four episodes to be shot there, "Arrival", "Free For All", "Checkmate" and "Dance Of The Dead". Later, working in the filming studio, Patrick McGoohan himself would take over directing in many cases. Brendan J. Stafford was the director of photography. Footage for filler scenes, to be used all over various episodes, was also shot. The episodes "Arrival" and "Free For All" were shot back-to-back. Initially "Arrival" was to have been a real pilot for the series of 90 minutes running time. Patrick McGoohan later said that roughly 20 minutes of footage were cut in order to tighten the episode action.

MORE: THE "ALTERNATIVE ARRIVAL"
"ARRIVAL" EPISODE TRANSCRIPT
ORDER OF EPISODES
INTERVIEW WITH DAVE BARRIE, SIX OF ONE FOUNDER

Scenes for the episode "Checkmate" were among the very first to be shot, such as those of the chessboard visible by the marks on the lawm. There was also experimental work on a go-kart vehicle which was to become Rover, the dreaded automated Village watchdog. As is known, things turned out to be completely different. The mechanical device was inappropriate and it was then replaced by weather balloons.

"Arrival" has been watched many more times than most others of the series. Here, the exposition for everything to happen is established: the principle character is introduced and the affairs around his plight laid out; presented also is the location of the action known only as the "Village" [never mentioned in the German version, it's mostly "here", "place", "community" and so on]. Most important of all, the general mood surrounding the series is spread described either as "eccentric", "bizarre", "surreal" or, for that matter, as prisoneresque.

There's a specific magical attraction about those first minutes into the episode that has remained intact even after years of repeated watching.

The episode's intro hasn't become the title sequence, yet. It is still an integral part of the story. Its two and a half minutes would easily serve a dedicated seminar on film as a study object. The editing is tight, the images repeatedly recounting in later episodes what happened "previously on..." THE PRISONER.
Still, there is no spoken dialogue. The action begins after the protagonist regains consciousness in the Village and looks out of the window, then agitatedly striding up and down his apartment which is a replica of his London home. He walks out of it and into a mediterranean surroundings. Standing on the doorstep he thinks he's spotted somebody up on the bell tower. He climbs up the stairs to the top but sees nobody. A phantom? This little scene is somewhat symptomatic because the series - fiction - and the location Portmeirion - reality - they converge. Nothing or only little is what it appears to be at first sight. One of the rare examples of a shooting location becoming a principle actor.

The view from the bell tower is 360 degrees panoramic. And everything would be easier to swallow if there had been barbed wire and armed guards around. But there's nothing at all except of the Village, the sea and the wind noise. It could well be on a Sunday morning. Those having stayed in Portmeirion for an overnight will be familiar with the specific atmosphere. On his face even traces of panic are visible. The style here is very documentary with a hand-held camera used. Later, in the Village shop, only for a second, his eyes will be wandering on the map in a similar way. Next the chime of the bell startles him.

Halfway into the episode the Prisoner meets a new Number Two. He'll now officially be called 'Number Six'. "I am not a number, I am a person", he maintains. Number Two instead is heard replying the "Six of one, half a dozen of the other", an English proverb.
The German version here translates differently but correctly: "The one does not preclude the other."

The staging of the arrival seen from the protagonist's perspective continues. Thus, people who, for example, like to do the ironing while watching TV are likely to miss quite a lot of what the specific mood in these sequences is all about. There's no such thing like the verbal explanatory furor that we've come to be familiar with from most television series. Not each of the other episodes has been as meticulously set up like this one.

From up on the bell tower the man had seen a café. There he walks and approaches the waitress setting up the tables. The dialogue, however, remains somewhat dissatisfying: "What's the name of this place?" Her response: "You're new here, aren't you?" Man: "Where is this?" Her reply: "The Village?" - "Yes." - "I'll see if coffee's ready." Omissions, void. But there's phone box 'round the corner, still reason to hope for a happy ending. It isn't a British telephone booth, though. Just a telephone, no coin slot, in a plastic box shelter with a striped canopy on top of it. "What exchange is this?" No exchange. "Number please!" He says: "I want to make a call to..." And the voice: "Local calls only." The voice again demands his number. What number? He hasn't got one. "No number, no call." That's it, going round in circles.

The Village is still devoid of people, at least, that is, as far as one can say. What should he do? He finds a stand displaying: "Information - Push and find out" with a number of buttons on it. As he pushes one a rattling sound is heard just like that at the parking ticket dispenser on the day he drove into the underground parking... Then the sound of a car engine and brakes. An off-road type of vehicle, a taxi with a striped canvas canopy as a roof has arrived, stops next to him. That was quick. "Whereto, Sir?" the female Asian driver asks. He's too perplexed to reply and hesitates. "Où désirez-vous aller?" she asks again.

He gets into the taxi, wants to know why she would speak French to him. The driver: "French is international." She goes on telling him that the place was very cosmopolitan, so one could never be sure who one would meet next. She would have guessed, she continues, he was either a Pole or a Czech. His question in response as to what such people would be doing here is directed rather to himself than her, thereby assuming firmly he'd be on familiar British ground. In 1966 Poles or Czechs would be living behind the Iron Curtain which, under normal circumstances, was insurmountable. "We're only the local service", the driver insists. Next he tells her: "Take me as far as you can." If only there weren't the strange circumstances about his appearance in the Village, the sightseeing trip about parts of this picturesque site could be really an enjoyable one; classical architecture, statues, fountains and cobblestone pavement. But still it's all going in circles.

As if to confirm this find the driver says: "I did tell you we're only local". The taxi stops in front of an old-fashioned grocery shop. The man walks in, the sound of a doorbell is heard. The shopkeeper behind the counter donning a striped apron is talking to a woman in an unidentified language [German only in the German version] which serves well to reinforce the feeling of strangeness and alienation. He switches to English as soon as the woman leaves the premises. What is it that the man wants? The question asked like a lurking suspicion. A map of this area. The shopkeeper, not unlike the waitress, exercises himself in hindering and repeating: "'Map'? Colour or black and white?" And then: "'Map'... er... ah! Black and white...", awkwardly pulling a folding map from a drawer. But you don't get much wiser through it. A bit abashed our man asks for a larger scale map. "Only in colour, sir. Much more expensive." The map, unfolded again, reveals nothing, however, in terms of the current whereabouts. Quite the contrary. It is only now that he becomes aware of the strange titles on the map's geographical features:
the mountains,
the sea,
Your Village...
A moment of shock, like losing ground in this tautological vertigo, also traces of panic. He wants a map not just of this village... Nonesuch. There's no demand for others. The shopkeeper, as if he'd known it anyway: "You're new here, aren't you?"

"The early landmark episodes are tight and apart from 'Free For All' have perhaps less McGoohanish injections than later stories. In fact, 'Free For All' does seem somewhat 'stranger' in content when compared with 'Chimes", 'Dance' and 'Checkmate'. For the latter three stories, the star did not have any directing or writing credits and the presence of [George] Markstein, [David] Tomblin, Chaffey and Stafford at the time of the first quartet of episodes being created, including the pilot, made for a more ensemble approach."
[SIX OF ONE society magazine "Free For All" 1/2002]

"Be seeing you!" says the shopkeeper, his words of good bye accompanied by a significant hand gesture as the man walks out of the shop. Outside a loudspeaker announcement makes itself heard warning the citizens of possible rain showers in the afternoon. Also, the voice proclaims that "for your enjoyment" ice-cream is on sale, "the flavour of today is strawberry." That special flavour of the Village will be with viewers from now on.
The moment the kidnapped - the Prisoner - spots a chamber maid on the balcony of his dwelling he hurries home only to find nobody - she's already gone. Instead the telephone is ringing. He receives an invitation for breakfast, the male voice telling him: "Number Two. The Green Dome."

Approximately nine minutes, one fifth of the episode's running time, have gone by until this moment. And like the protagonist viewers barely have a clue to what's going on. But now the exposition is over and the action as such commences with the visit at Number Two's residence who's to tell the newly arrived citizen that "they have taken quite a liberty" and further what it is that they want to know from him: the reasons behind his resignation from office.

He defends himself verbally, saying that he's been checked before. But then there's an alarming realisation: the man who's to become Number

Six to us has already been filed, stamped, indexed briefed, debriefed and numbered for a long period of time, ever since his childhood. Now he's also being pushed. "That gives you the right to poke your nose into my private business?" he churns out in anger. And, perhaps, his resignation wasn't the reason for his abduction, not at all, but they'd have "immobilised" him anyway?

He is then invited by Number Two to a trip around the Village, by helicopter and by foot. "Almost like a world on its own", as Number Two puts it. A bit of small talk between the two, a little joking. Again, the documentary style of filming as previously on the bell tower is employed in conveying images of everyday life in the Village. Number Six is shown what the Village authorities could be capable of doing unless the required information is provided. Whether the incident was planned or not, Rover, the amorphous Village guardian, has his first-time appearance in displaying his potentially lethal capacities. Eventually, an ineffectual escape bid by Number Six is thwarted after which, and because of his encounter with Rover on the beach, he finds himself in the hospital. Upon his discharge he is given a number of items, insignia of his new Village life: new clothes, such that viewers will be familiar with from now on; an identity card, a credit card, a straw boater and a number badge with the "6" on it. To be true, Number Six throws the badge aside with disdain.

What follows is a new episode, virtually, a new Number Two, another story, once again an escape attempt that ultimately fails and another demonstration of power and its capabilities by the Village. There's also an array of surreal refractions in the otherwise rather straight forward narrative, irritating and typical of the series. Something viewers are made to be aware of.

The trails have been laid out.

TEXT: Arno Baumgärtel


Contact impressum filmtexte - texts on film deutsch english language
  "Wir sehen uns!" oder L'année dernière au Village The Prisoner · Nummer 6
   

 

 

seitenanfang

 

PATRICK McGOOHAN


WIR SEHEN UNS! D
BE SEEING YOU! E
THE CAFE
FREE SEA
OLD PEOPLE'S HOME
CITIZENS ADVICE BUREAU
WALK ON THE GRASS
6 PRIVATE
2 PRIVATE
GENERAL STORES
TOWN HALL
LABOUR EXCHANGE
COUNCIL CHAMBER
BAND STAND
CHESS LAWN
www.match-cut.de
DISKURSE

MEHR INFORMATIONEN
SIX OF ONE · 601
THE VILLAGE · DER ORT
CAMERA OBSCURA
WER IST NUMMER 1?
DIE NEUE NUMMER 2
"WEISSER ALARM!"
VILLAGE FACT FILES
"MUSIK SAGT ALLES"
VILLAGE STORY BOOK
"DIE ANKUNFT" SKRIPT
SPEEDLEARN VERZ.
THE TALLY HO VERZ.
Nr6DE FREUNDE & FÖRDERER
NUMMER 6 WEBLINKS
TV-MAGIC WEBLINKS
IMPRESSUM | FEEDBACK

DIE ANKUNFT

DIE GLOCKEN VON BIG BEN
A. B. UND C.
FREIE WAHL
DER DOPPELGÄNGER
DER GENERAL
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
DIE ANKLAGE
SCHACHMATT
HAMMER ODER AMBOSS
DAS AMTSSIEGEL
SINNESWANDEL
2:2=2
HARMONY
---3-2-1-0
PAS DE DEUX
DEMASKIERUNG