The Prisoner Nummer 6

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NUMMER 6
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THE PRISONER
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DAVID TOMBLIN

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No. 12:
You don't believe it. A university level degree in three minutes.
No. 6:
It's improbable.
No. 12:
But not impossible.
No. 6:
Nothing is impossible
in this place.

No. 12:
Nicht zu glauben. Ein Universitätsabschluss in drei minuten.
No. 6:
Unwahrscheinlich.
No. 12:
Aber nicht unmöglich.
No. 6:
Nichts ist unmöglich
an diesem ort.

 

 

DAVID TOMBLIN

Englischer film- und fernsehproduzent, geboren 18.10.1930, gestorben 20.07.2005.

David Tomblin gründete mit Patrick McGoohan Everyman Films, um NUMMER 6 zu produzieren. Zuvor hatten sie bereits an GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE gearbeitet. Gemeinsam mit George Markstein zeichnet Tomblin verantwortlich für die erste

DAVID TOMBLIN IM INTERVIEW MIT STEVEN RICKS FÜR DESSEN
DOKUMENTATION "THE PRISONER INVESTIGATED"

folge "Die Ankunft". Er führte regie bei der wirklich originellen episode "Harmony", auch für das drehbuch wird er genannt, das allerdings stammt im grunde von Ian L. Rakoff.

Nach NUMMER 6 arbeitete Tomblin als produzent bzw. zweiter regisseur u.a. an Hollywood-blockbustern wie RAIDERS OF THE LOST ARK ("Jäger des verlorenen Schatzes"), BARRY LYNDON, EMPIRE OF THE SUN ("Das Reich der Sonne"), INDIANA JONES AND THE LAST CRUSADE ("Indiana Jones und der letzte Kreuzzug"), OUT OF AFRICA und BRAVEHEART - wieder mit Patrick McGoohan.

David Tomblin im interview mit Chris Rodley* über drehbuchautoren und erforderliche skriptüberarbeitungen:

CR: Viele leute sprechen über die qualität der drehbücher in der serie. Können Sie ein bisschen über die schwierigkeiten erzählen, wie man an gute manuskripte kommt und über Ihren eigenen beitrag dabei?

DT: Für mich war das schreiben fremd, weil ich vorher nie geschrieben hatte. Patrick kam eines tages zu mir und sagte: "Ich war bei Lou (Grade). Wir haben das geld, wir haben die serie. Schreib die erste episode." Ich habe dann George Markstein eingespannt, wir haben uns eine zeitlang zurückgezogen und kamen schließlich mit "Die Ankunft" heraus. Mein eindruck war immer, wenn wir autoren zum gespräch da hatten, egal wie viele einzelheiten man ihnen mitgab, alle kamen mit völlig verschiedenen geschichten an. Das lag aber daran, dass die serie so anders war. Die vorgehensweise waren letztlich ausgearbeitete storyvorgaben, damit alles in demselben stil ablief.

CR: Waren viele überarbeitungen nötig?

DT: Eine ganze menge, ja... Weil die leute vielleicht die grundidee verstanden hatten, aber zu dem zeitpunkt hatten sie noch nichts auf film gesehen, und deshalb wichen sie weit ab und passten nicht zu unserem konzept.

David Tomblin im interview mit Chris Rodley* und Jack Shampan (art director bei NUMMER 6) über den visuellen stil der serie:

CR: Wie kam es zu dem visuellen stil der serie?

DT: Nun, er war ganz wesentlich von Portmeirion beeinflusst, oder?

JS: Ja, allerdings hat Portmeirion eine mediterrane architektur. Wenn man dagegen in innenräume kam, war alles völlig fremdartig, futuristisch. Fast wie damals bei Fritz Lang in "M" *, alles stilisiert und symbolisch. Der wohnraum etwa [Shampan nennt die zentrale von Nummer Zwei immer "wohnraum"], all die nach oben gerichteten linien, ein symbolischer käfig. Die serie hieß THE PRISONER - Der Gefangene -, also war alles irgendwie wie in einem käfig. Da im kontrollraum ging das auge herum, sie wissen... Big Brother überwacht alles, die ganze zeit. Ich glaube, alle vorrichtungen stammen von mir, abgesehen von dem symbol des (Pennyfarthing) hochrads. Das hast du dir ausgedacht, oder es war von Pat.

* Hier dürfte nicht Fritz Langs M - EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER gemeint sein, sondern METROPOLIS.

DT: Es war von Pat. Mehr als sonst jemand war er für den stil der serie verantwortlich.

JS: Ja, das hatte beinahe etwas harmonisierendes an sich. So futuristisch das alles war, deutete es zurück ins Viktorianische. Das wurde damals aber nicht derart analysiert. Rückblickend betrachtet, ließ das ding alles andere sehr fortschrittlich aussehen.

CR: Gibt es noch mehr, an das sie sich erinnern, was Pat ersonnen hat, besondere kleinigkeiten?

DT: Als wir die erste episode schrieben, war Patrick ziemlich aufgeregt und fing an, kleinigkeiten hinzu zu fügen. Er brachte stilisierung hinein und alles sah anders aus. Er schwebte sozusagen darüber hinweg, während ich versuchte, auf dem teppich zu bleiben, weil ich viel erfahrung mit action hatte. Zwischen den zwei polen, dazu Jacks visuelle arbeit, wurde es dann zu dem, wie es am ende aussah.

CR: Patricks beitrag war demnach eher das bizarre oder fantastische?

JS: Nun - das dramatische.

DT: Ja, bizarr, dramatisch, fantastisch... Diese elemente... Als wir schließlich den stil hatten, wie es sich anfühlte, die duftmarke, haben wir alle einen beitrag geleistet. Es war eine serie, an der jeder ziemlich stark beteiligt war.

* "Six Into One: The Prisoner File" wurde 1984 von Chris Rodley und Laurens Postma für den sender Channel 4 produziert, jedoch nur ein einziges mal öffentlich ausgestrahlt. Patrick McGoohan, obwohl daran als interviewpartner beteiligt, intervenierte kurzfristig und untersagte weitere aufführungen. Das transkript des interviews wurde auf der website des früheren SIX OF ONE-mitglieds Larry Hall veröffentlicht. Diese website existiert nicht mehr. Der artikel zusammen mit einigen anderen st jedoch abrufbar in der "wayback machine" des Archive.org unter www.the-prisoner-6.freeserve.co.uk Sodann unter "interviews".

CHRIS RODLEY ÜBER SIX INTO ONE: THE PRISONER FILE

Patricks tochter Catherine McGoohan über David Tomblin (auf der PRISONER-convention 2014): "Sie waren beste freunde, im besten sinne des wortes. Sie haben sich geliebt, bis sie verschiedene wege gingen. Es gab da eine richtige zuneigung - sie haben sich gegenseitig im auge behalten. Wenn man an so einer sache arbeitet, muss man dem anderen den rücken freihalten. Das haben sie getan. In kreativer hinsicht lagen sie auf einer wellenlänge - sie hatten es einfach drauf, und sie verbrachten viel zeit mit diskutieren, bevor nur ein wort niedergeschrieben wurde. Es war eine grundidee. Es war eine wunderbare partnerschaft."

 

 

DAVID TOMBLIN

An English film and TV producer, born October 18th, 1930, died July 20, 2005.

Patrick McGoohan and Tomblin together set up Everyman Films, the company to produce THE PRISONER. They had been working on DANGER MAN (SECRET AGENT) previously. He co-wrote the first episode "Arrival" together with George Markstein and

DAVID TOMBLIN INTERVIEWED BY STEVEN RICKS FOR HIS
DOCUMENTATARY "THE PRISONER INVESTIGATED"

directed the novel episode "Living In Harmony" the script of which is also attributed to him, however, it was Ian L. Rakoff who actually wrote it.

After THE PRISONER he worked as a producer and assistant director on Hollywood blockbusters like RAIDERS OF THE LOST ARK, BARRY LYNDON, EMPIRE OF THE SUN, INDIANA JONES AND THE LAST CRUSADE, OUT OF AFRICA und BRAVEHEART- again with Patrick McGoohan.

Tomblin in the interview with Chris Rodley* on script writers and necessary script re-writing:

CR: A lot of people talk about the quality of writing on the series - could you say something about the problems of getting good scripts and your own contributions in this area?

DT: Writing was a bit of a strange area for me because I'd never written before. Patrick came in one day and said "I've seen Lou (Grade), we've got the money, we've got the series, so write the first story". So I got hold of George Markstein and we sat in a room for some time and eventually came up with "Arrival". I did find that when we interviewed writers, no matter how much detail you gave them, they came back with an entirely different story ? although this was only because the series was so different. So in the end, detailed storylines was the way to approach it to keep it all in the same sort of style.

CR: Were many re-writes necessary?

DT : Quite a lot, yes ... because people maybe got hold of the general idea, but because they hadn't seen any film at that time they were going off at tangents which didn't work to our conception.

David Tomblin interviewed by Chris Rodley* and art director Jack Shampan on the visual style of the series:

CR: Can you tell us how the visual style of the series came about?

DT: Well, it was influenced very heavily by Portmeirion wasn't it?

JS: Yes, but Portmeirion has a Mediterranean architecture, whereas when we came indoors it was all way out, futuristic, almost going back to the days of Fritz Lang and "M" * ? everything was stylised and symbolic. For example, the living space [Shampan always referred to Number Two's office as "the living space], all those lines going upward which symbolised a cage. The title of the thing was THE PRISONER, so everything was sort of in a cage. And then in the control room, the eye going round, you know, Big Brother watching all the time. Every bit of mechanism I suppose came from me, except for the symbol of the Penny Farthing, which was the brainchild of you, or Pat.

* Most likely it isn't Fritz Lang's M - A CITY LOOKS FOR A MURDERER but METROPOLIS that Shampan aims at.

DT: It was Pat. He was responsible more than anybody for the style of the series.

JS: Yes, So that was almost like a harmonising note, with everything futuristic yet with this thing going right back to Victoriana. Although it wasn't analysed in that sort of way, when you think of it in retrospect that symbol made everything look that much more advanced.

CR: What other things do you remember Patrick adding? Any other specific little touches?

DT: When we wrote the first episode, Patrick got very excited about it and then began to add touches ? he began to stylise it ? and it took on quite a different look. He was going sort of "over there" and I was trying to keep it "over here" because my sort of experience was heavily actionised, so between the two forces plus Jack's visuals the thing ended up the way it ended up.

CR: So Patrick's additions were the more weird or fantastic end?

JS: Well - dramatic.

DT: Yes, weird, dramatic, fantastic ... all those elements ... and once we got the style and feel and flavour of it we all contributed then. It was a series where everyone was heavily involved

* "Six Into One: The Prisoner File" was produced in 1984 by Chris Rodley and Laurens Postma for the TV station Channel 4. However, it was broadcast only once publicly. Patrick McGoohan, although having been the interview partner, had any further transmission of it cancelled. The interview transkript was published by former SIX OF ONE team member Larry Hall on his website which meanwhile is no longer in existence. The article is still available, actually some others too, on the "wayback machine" of Archive.org under www.the-prisoner-6.freeserve.co.uk Then go to "interviews".

Patrick's daughter Catherine McGoohan on David Tomblin (at the 2014 PRISONER convention), "They were best friends in the best sense of the word. There was a real affection there - they looked out for each other, and when you're working on a show like that, you have to watch each other's back, and they did that. Creatively they were both on the same page - they got it and they spent a long time discussing everything before there was one word written. It was high concept. It was a wonderful partnership."


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